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Nachrichten


Berlin. Die deutsche Luftwaffe kann offenbar zurzeit ihren Bündnisverpflichtungen nur noch eingeschränkt nachkommen. Ende 2017 sollen von 93 Kampfflugzeugen des Typs Tornado lediglich 26 einsatzbereit gewesen sein. Dies berichtete am Mittwoch dieser Woche (21. März) das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), die zentrale Redaktion der Madsack-Mediengruppe in Hannover. Dabei zitiert das RND aus dem „7. Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zu Rüstungsangelegenheiten“, Teil 2 (nicht öffentlich). Dieser Teil war am Mittwoch im Verteidigungsausschuss weiter beraten worden.

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Düsseldorf. Der seit nunmehr 47 Jahre als Hauptwaffensystem der Panzergrenadiertruppe bewährte Schützenpanzer Marder erfährt noch einmal eine nachhaltige Produktverbesserung. Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat den Panzerabwehrlenkflugkörper MELLS in den Marder 1A5 integriert (MELLS: Mehrrollenfähiges Leichtes Lenkflugkörpersystem). Der Marder soll wegen der immer noch nicht erreichten vollen Einsatzreife des Schützenpanzers Puma bis mindestens 2025 in Nutzung bleiben. Die volle Einsatzreife des Pumas „wird nach der heutigen Planung Mitte 2025 hergestellt sein“, so der vor wenigen Tagen erschienene „7. Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zu Rüstungsangelegenheiten“ (öffentlicher Teil).

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Bremen. Die ThyssenKrupp-Tochter Atlas Elektronik in Bremen hat ein neues Geschäftsführendes Vorstandsmitglied (Chief Executive Officer, CEO). Der 52 Jahre alte Michael Ozegowski übernimmt zum 1. Mai nicht nur die Chefposition in der Atlas Elektronik GmbH, er wird auch Sprecher der Geschäftsführung des Unternehmens.

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Berlin/Osnabrück. Die Bundeswehr sollte wieder mehr Reparaturen selbst durchführen, dies könnte sich positiv auf ihre Einsatzbereitschaft auswirken. Diesen Standpunkt vertritt der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Hans-Peter Bartels. In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung, erschienen in der gestrigen Ausgabe (20. März) des Blattes, forderte der SPD-Politiker: „Ich bin dafür, dass mehr Instandsetzungsfähigkeiten wieder näher zur Truppe kommen.“ Die Soldaten seien in der Lage, viele Aufgaben selbst zu erledigen und verfügten außerdem über die nötigen Techniker.

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Eckernförde/Berlin. Die sechs Unterseeboote der Klasse 212A der deutschen Marine waren seit Oktober vergangenen Jahres bis jetzt dienstuntauglich. Der „Bericht zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr 2017“ des Verteidigungsministeriums vom 26. Februar nennt „folgenschwere technische Defekte und Ausfälle, Nichtverfügbarkeit von Ersatzteilen, erhebliche Verlängerungen von Werftliegezeiten, mangelnde Werftkapazitäten und eine nautische Havarie“ als Ursachen der „gegenwärtig nicht gegebenen Verfügbarkeit und Einsatzbereitschaft der Uboote“. Seit dem 15. März scheint Licht am Ende des Tunnels – „U31“ hat an diesem Donnerstag Eckernförde mit Kurs Richtung Norwegen verlassen. Zur Probefahrt …

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