Berlin/Troisdorf. Die BwFuhrparkService GmbH, der Mobilitätsdienstleister der Bundeswehr und des Deutschen Bundestages, wurde Ziel eines Hackerangriffs – mit möglicherweise weitreichenden Folgen. Über den Angriff, der sich gegen das Rechenzentrum des Unternehmens gerichtet haben soll, berichtete zuerst die BILD am SONNTAG (vorab). Diesem Bericht zufolge könnten „sensible Daten von Bundespolitikern und Militärs abgegriffen“ worden sein. Das Rechenzentrum verarbeitet die entsprechenden Daten des Fahrdienstes des Bundestages. Der Dienstleister BwFuhrparkService fährt auch viele Spitzenmilitärs.
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München. Durch das Serviceangebot „Connect-D“ versorgt die Bundeswehr ihr Personal während der Auslandseinsätze mit umfangreichen Mediendiensten – zeitlich unbegrenzt und kostenfrei. Das Angebot wird von Airbus Defence and Space zur Verfügung gestellt. Jetzt erhielt das Unternehmen den Zuschlag für einen weiteren Vertrag zur Bereitstellung von Betreuungsmedien für die kommenden zwei Jahre. Der neue Vertrag enthält zudem eine Option für eine zweijährige Verlängerung.
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Laupheim/Holzdorf. Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin mit seiner Unternehmenstochter Sikorsky Aircraft Corporation wird die CH-53G-Flotte der Bundeswehr bis Ende der Nutzungsdauer mit dringend benötigten Ersatzteilen versorgen. Dies teilte Lockheed Martin vor Kurzem in einer Presseerklärung mit. Die aktuell 70 Maschinen CH-53G, die von der Deutschen Luftwaffe im Hubschraubergeschwader 64 an den Standorten Laupheim und Holzdorf geflogen werden, werden voraussichtlich noch bis in die 2030er-Jahre im Einsatz sein.
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Taufkirchen/Kongsberg (Norwegen). Der Sensorspezialist Hensoldt beliefert den Systemintegrator Kongsberg Defence & Aerospace AS mit der neuesten Version seines Radars SPEXER 2000 3D. Das gab das Unternehmen, das seinen Sitz in Taufkirchen bei München hat, am heutigen Dienstag (28. Juli) in einer Pressemitteilung bekannt. Das SPEXER-Radar wird Bestandteil des Drohnenabwehrsystems, dass das norwegische Unternehmen Kongsberg für die Bundeswehr produziert. Auftraggeber ist das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Insgesamt soll Kongsberg im Rahmen des Drohnenabwehrprogramms „Qualifizierte Fliegerabwehr“ zehn Systeme an das Deutsche Heer liefern.
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Überlingen/Röthenbach. Das Rüstungsunternehmen Diehl Defence hat Anfang Juli im fränkischen Röthenbach nahe Nürnberg sein neues „Integrations- und Testzentrum für moderne Systeme der bodengebundenen Luftverteidigung“ in Betrieb genommen. Von Röthenbach aus sollen auch die Startgeräte mit dem Zweitflugkörper für das zukünftige Taktische Luftverteidigungssystem der Deutschen Luftwaffe (TLVS) geliefert werden.
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