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Nachrichten


Taufkirchen/Kongsberg (Norwegen). Der Sensorspezialist Hensoldt beliefert den Systemintegrator Kongsberg Defence & Aerospace AS mit der neuesten Version seines Radars SPEXER 2000 3D. Das gab das Unternehmen, das seinen Sitz in Taufkirchen bei München hat, am heutigen Dienstag (28. Juli) in einer Pressemitteilung bekannt. Das SPEXER-Radar wird Bestandteil des Drohnenabwehrsystems, dass das norwegische Unternehmen Kongsberg für die Bundeswehr produziert. Auftraggeber ist das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Insgesamt soll Kongsberg im Rahmen des Drohnenabwehrprogramms „Qualifizierte Fliegerabwehr“ zehn Systeme an das Deutsche Heer liefern.

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Überlingen/Röthenbach. Das Rüstungsunternehmen Diehl Defence hat Anfang Juli im fränkischen Röthenbach nahe Nürnberg sein neues „Integrations- und Testzentrum für moderne Systeme der bodengebundenen Luftverteidigung“ in Betrieb genommen. Von Röthenbach aus sollen auch die Startgeräte mit dem Zweitflugkörper für das zukünftige Taktische Luftverteidigungssystem der Deutschen Luftwaffe (TLVS) geliefert werden.

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Washington D.C./Berlin. Das Außenministerium der Vereinigten Staaten hat die Ausfuhr von insgesamt 93 Leichtgewichtstorpedos (Lightweight Torpedoes, LWT) des Typs MK 54 an Deutschland und Belgien genehmigt. Deutschland wird 64 MK 54 LWT erhalten, Belgien 29. Dies geht aus zwei Pressemitteilungen der Defense Security Cooperation Agency (DSCA) hervor, die am 9. Juli veröffentlicht wurden. Die DSCA ist eine Abteilung des US-Verteidigungsministeriums für Waffenverkäufe ins Ausland und tritt als Vermittlerin zwischen Kaufinteressent und dem jeweiligen amerikanischen Rüstungsunternehmen auf.

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Augsburg. Die „Akademie für Schraubverbindungen“ (AdSV) in Augsburg hat in den vergangenen Monaten ihr Dozenten- und Trainerteam personell erweitert. Philipp Torno ist nun bereits die vierte hochkarätige Lehrkraft, die die AdSV im letzten halben Jahr gewinnen konnte. Zu den Seminar- und Schulungsteilnehmern der Augsburger Akademie, deren Träger die Barbarino & Kilp GmbH ist, gehören immer wieder auch Fachkräfte der Bundeswehr oder deren Partnerbetriebe – wie etwa die HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH mit ihren drei Instandsetzungswerken in Darmstadt, Doberlug-Kirchhain und St. Wendel.

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Berlin/Oberndorf am Neckar. Nach gut zwei Jahren Prüfung hat nun das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie der in Luxemburg ansässigen Finanzholding CDE (Compagnie de Développement de l’Eau) die Freigabe zum Erwerb eines Mehrheitsanteils an der Heckler & Koch AG erteilt. Hinter der CDE, die eigenen Angaben zufolge bislang 5,1 Prozent an Heckler & Koch hielt, steckt der französische Geschäftsmann Nicolas Walewski. Walewski und seine CDE engagieren sich bereits seit 2015 in dem baden-württembergischen Rüstungsunternehmen, das seinen Firmensitz in Oberndorf am Neckar hat. Bisher hatte der deutsche Finanzinvestor Andreas Heeschen die Mehrheit.

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