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Nachrichten


Koblenz. Der Zentrale Sanitätsdienst der Bundeswehr hat einen neuen Inspekteur. Am Dienstag dieser Woche (25. September) übergab Generalinspekteur Eberhard Zorn das Kommando über den militärischen Organisationsbereich an Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner. Baumgärtners Vorgänger, Generaloberstabsarzt Dr. Michael Tempel, wurde nach rund 45 Dienstjahren am Abend mit einem Großen Zapfenstreich in den Ruhestand verabschiedet. Viele Weggefährten, Bundeswehrangehörige und Gäste waren zum Übergabeappell auf die Koblenzer Festung Ehrenbreitstein gekommen.

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arpm| c0| FBMVg

Berlin. Die Bundeswehr und das Bundesministerium der Verteidigung kommen einfach nicht aus den Negativschlagzeilen heraus. Zuletzt sorgte der Moorbrand bei Meppen, der auf dem Testgelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 durch eine Raketenerprobung mit dem Kampfhubschrauber Tiger ausgelöst wurde, für eine wahre Flut unerfreulicher Presseberichte. Jetzt gerät plötzlich die Abteilung „Cyber- und Informationstechnik“ (CIT) des Ministeriums unter Druck. Wie Matthias Gebauer in seinem am heutigen Sonntag (23. September) erschienenen Beitrag für SPIEGEL ONLINE schreibt, ist der Bundesrechnungshof in diesem Bereich offenbar auf die „rechtswidrige Vergabe millionenschwerer Verträge mit Beratern“ gestoßen. Konkret gehe es um das strategische IT-Programm „CITquadrat“ und um mindestens acht Millionen Euro.

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Köln. Mit einem Empfang und einer feierlichen Serenade ist der scheidende Präsident des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr, Georg Stuke, am Mittwoch (19. September) in Köln geehrt worden. Zugleich wurde seine Nachfolgerin Sabine Grohmann in ihr neues Amt eingeführt; sie war zuletzt Stellvertreterin des Abteilungsleiters „Personal“ im Bundesministerium der Verteidigung. Stuke wurde von Staatssekretär Gerd Hoofe in den Ruhestand verabschiedet.

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Kiel. Bei einem Brand an Bord der Fregatte „Schleswig-Holstein“ am Montagabend (17. September) wurden auf der Ostsee zehn Besatzungsangehörige durch Rauchgase geschädigt. Ein Crew-Mitglied wurde vom alarmierten Seenotrettungskreuzer „Berlin“, der in Laboe stationiert ist, aufgenommen und nach Kiel gebracht. Nach Auskunft der deutschen Marine konnten alle zehn Soldaten nach ärztlicher Behandlung den Dienst am nächsten Tag wieder aufnehmen. Wie das Presse- und Informationszentrum der Teilstreitkraft weiter mitteilte, soll die Fregatte voraussichtlich kommende Woche wieder auslaufen können. Derzeit werden in Kiel die Reparaturarbeiten an dem Schiff, das Teil des 2. Fregattengeschwaders in Wilhelmshaven ist, ausgeführt.

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Berlin. Die wöchentliche Arbeitszeit von Bundesbeamten wurde vor zwölf Jahren auf 41 Stunden angehoben – damit sind die Staatsdiener gegenüber den meisten Beamten auf Länderebene und gegenüber den Tarifbeschäftigten im Nachteil. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Denn die Bundesregierung „sieht im Rahmen einer nachhaltigen Haushaltskonsolidierung nach wie vor keinen Spielraum für eine Angleichung der regulären wöchentlichen Arbeitszeit der Bundesbeamten an das Arbeitszeitniveau der Tarifbeschäftigten“. Dies geht aus einer Antwort von Peter Tauber, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Matthias Höhn (Die Linke) hervor.

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