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Nachrichten


Berlin/Wilhelmshaven. Am 26. Januar hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen entschieden, dass das Segelschulschiff „Gorch Fock“ über das Jahr 2030 hinaus zur Ausbildung des Führungsnachwuchses in Dienst bleiben wird. Die Dreimastbark befindet sich derzeit noch bis 2018 zur Generalüberholung in der Werft in Bremerhaven. Zur Überbrückung will die deutsche Marine deshalb ihre Offiziersschüler auf dem rumänischen Segelschulschiff „Mircea“ ausbilden. Am kommenden Mittwoch (2. April) soll diese Bark in Wilhelmshaven einlaufen. Ab dem 9. August werden die deutschen Offiziersanwärter dann voll in die seemännische Schulung an Bord der „Mircea“ eingebunden sein. Zwei Tage später, am 11. August, wird das Schiff zur ersten Ausbildungsetappe auslaufen – Zielhafen ist die portugiesische Hauptstadt Lissabon.

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Gao (Mali)/Berlin. Die Bundeswehr hat am heutigen Mittwoch (26. Juli) im westafrikanischen Mali beim Absturz eines Kampfhubschraubers Tiger zwei Kameraden verloren. Am späten Abend informierten Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Vizeadmiral Joachim Rühle, Stellvertreter des Generalinspekteurs, die Öffentlichkeit über das Unglück. Stunden zuvor hatte bereits der Sonderbeauftragte des Generalsekretärs der Vereinten Nationen in Mali, Mahamat Saleh Annadif, in einer Pressemitteilung auf Facebook den Absturz des deutschen Helikopters und den Tod der Besatzung bekannt gegeben.

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Berlin/Düsseldorf/Sigmaringen. Tendenz steigend: Immer mehr Soldaten beschweren sich dienstlich über sexuelle Belästigung, Rechtsextremismus oder Fehlverhalten von Vorgesetzten. Dies geht aus Zahlen des Verteidigungsministeriums hervor, über die die Rheinische Post in ihrer Ausgabe vom 15. Juli berichtete. Die Tageszeitung aus Düsseldorf zitierte dabei Angaben des Ministeriums für das erste Halbjahr 2017. Wie ein Ministeriumssprecher dem Blatt sagte, sei der Anstieg der Beschwerden auch ein gutes Zeichen dafür, dass die Sensibilität in der Truppe für solche Vorkommnisse messbar gestiegen sei.

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Bonn. Der Ereignis- und Dokumentationskanal phoenix überträgt am morgigen Donnerstag (20. Juli) ab 18:45 Uhr aus der Bundeshauptstadt das Rekrutengelöbnis in Gedenken an den Deutschen Widerstand vom 20. Juli 1944. phoenix-Korrespondent Erhard Scherfer und Oberstleutnant Uwe Ziesak kommentieren das Geschehen aus dem Berliner Bendlerblock.

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Paris/Berlin. Die Mitglieder der Bundesregierung und das französische Kabinett (Conseil des ministres) haben sich am gestrigen Donnerstag (13. Juli) in Paris zum 19. Deutsch-Französischen Ministerrat getroffen. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte am Nachmittag in einer Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Deutschland und Frankreich wollten mit ihrer gemeinsamen Arbeit die Europäische Union stärken. Man wisse, dass man die Geschicke Europas mehr in die Hand nehmen „und unseren Menschen sowohl Schutz als auch Sicherheit als auch Fortkommen und Entwicklung geben“ müsse. Vereinbart wurden in der französischen Hauptstadt etliche binationale Projekte und Initiativen in den Bereichen Bildung und Kultur, Wirtschaft und Soziales, Klimaschutz sowie Verteidigung und Sicherheit. Vor allem die Sicherheits- und Verteidigungspolitik rangierte bei diesem Spitzentreffen auf der Agenda weit vorne. So kamen Deutschland und Frankreich überein, künftig zentrale militärische Fähigkeiten – beispielsweise einen neuen Kampfjet oder Landsysteme der nächsten Generation – zusammen entwickeln zu wollen.

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