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Nachrichten


Rostock/Wilhelmshaven. Die Fregatte „Lübeck“ ist die letzte aktive Vertreterin der Bremen-Klasse der Deutschen Marine. Konzipiert und gebaut am Ende des Kalten Krieges, ist ihre Hauptfähigkeit die Uboot-Jagd in Nordsee und Nordatlantik. Dafür bekamen die Fregatte „Lübeck“ und ihre sieben Schwesterschiffe – erstmals in der Marine – Bordhubschrauber, heute ein Standard für alle Fregattenklassen. Das am 19. März 1990 in Dienst gestellte Kriegsschiff sollte eigentlich im Sommer 2018 aus dem aktiven Dienst verabschiedet werden. Enorme Verzögerungen bei der Bereitstellung der Nachfolgeschiffe der Klasse 125 führten jedoch dazu, dass die „Lübeck“ Anfang 2019 in Bremerhaven ein weiteres Mal überholt wurde, um länger in Nutzung bleiben zu können. Nach einem Bericht der Kieler Nachrichten vom 30. April 2019 investierte das Verteidigungsministerium damals rund 5,4 Millionen Euro zusätzlich in die Fregatte. So konnte die ursprünglich für 2018 vorgesehene Außerdienststellung um drei Jahre verschoben werden. Jetzt gab es noch einmal eine Terminverlängerung obendrauf …

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Rostock. Am Montag dieser Woche (7. September) endete in der westlichen Ostsee die nationale Verbandsübung der Deutschen Marine GEREX. Da dieses Jahr die multinationale Übung „Northern Coasts“ (NoCo) aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt werden musste, hatte sich Vizeadmiral Andreas Krause, der Inspekteur der Marine, letztendlich für die nationale Übungsvariante entschieden. An GEREX – der „German Exercise 2020“ – beteiligten sich aber nicht nur deutsche Soldaten. Die Marine Estlands entsandte ein Minenjagdboot. Auch der NATO-Reaktionsverband Standing NATO Maritime Group 1 (SNMG 1) stieß kurzzeitig zur Ostseeübung dazu.

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Berlin/Kiel. Der Tender „Donau“ muss in die Werft: die planmäßige Instandhaltung des Versorgungsschiffs der Deutschen Marine ist vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) europaweit ausgeschrieben worden. Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am heutigen Montag (7. September) berichtet, kritisieren dies Gewerkschafter und auch Politiker. Der Auftrag könnte ins Ausland gehen. Nach dem Werftaufenthalt soll die „Donau“ – einer Stationierungsentscheidung folgend – in den neuen Heimathafen Kiel verlegen.

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Brüssel/Berlin/Wilhelmshaven. Am Dienstag dieser Woche (4. August) lief um 10 Uhr die Fregatte „Hamburg“ für knapp fünf Monate in Richtung Mittelmeer aus. Dort wird Sie das zweite Kontingent des Auslandseinsatzes „Irini“ der Europäischen Union übernehmen. Seit Anfang Mai beteiligt sich die Deutsche Marine mit einem Seefernaufklärer P-3C Orion aus Nordholz an der Mission (durch die Coronavirus-Pandemie ist der internationale Luftverkehr eingeschränkt, die Orion startete deshalb von ihrem Heimatflugplatz zu ihren Aufklärungsflügen vor Libyen). Mit der „Hamburg“ wird nun erstmals ein deutsches Schiff bei der Krisenbewältigungsoperation EU NAVFOR Med – Operation „Irini“ vertreten sein.

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Washington D.C./Berlin. Das Außenministerium der Vereinigten Staaten hat die Ausfuhr von insgesamt 93 Leichtgewichtstorpedos (Lightweight Torpedoes, LWT) des Typs MK 54 an Deutschland und Belgien genehmigt. Deutschland wird 64 MK 54 LWT erhalten, Belgien 29. Dies geht aus zwei Pressemitteilungen der Defense Security Cooperation Agency (DSCA) hervor, die am 9. Juli veröffentlicht wurden. Die DSCA ist eine Abteilung des US-Verteidigungsministeriums für Waffenverkäufe ins Ausland und tritt als Vermittlerin zwischen Kaufinteressent und dem jeweiligen amerikanischen Rüstungsunternehmen auf.

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