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Nachrichten


Diepholz/Düsseldorf/Bremen. Der Konzern Rheinmetall hat Ende März in Diepholz planmäßig den Wartungsbetrieb für die CH-53G-Flotte der Bundeswehr aufgenommen. Die Rheinmetall Aviation Services GmbH, die zum Geschäftsbereich der Rheinmetall-Tochtergesellschaft „Electronic Solutions“ gehört, hat am niedersächsischen Standort die ersten beiden Maschinen zur Inspektion in die Wartungsdocks übernommen. Das Bremer Unternehmen ist bei seinen Arbeiten eng in die Strukturen der in Diepholz beheimateten Instandhaltungsstaffel des Hubschraubergeschwaders 64 eingebunden.

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Berlin. Der Bundestagsabgeordnete Matthias Höhn (Die Linke) erkundigte sich bei der Bundesregierung nach den Gesamtkosten von zwei zentralen Rüstungs- beziehungsweise Beschaffungsvorhaben der Bundeswehr. Er interessierte sich für die finanziellen Dimensionen der Projekte „Schützenpanzer Puma“ und „Mehrzweckkampfschiff 180“, erhielt dazu von der Regierung allerdings nur eine dürre Auskunft. Dem Abgeordneten antwortete der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung Thomas Silberhorn.

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Düsseldorf/Kassel. Der Schützenpanzer Marder feiert am kommenden Freitag (7. Mai) sein 50-jähriges Jubiläum: Vor einem halben Jahrhundert, am 7. Mai 1971, hatte das Deutsche Heer die ersten Serienfahrzeuge in die Nutzung übernommen. Dies geschah mit zeitgleichen Zeremonien in Kassel und Kiel, den Unternehmenssitzen der ursprünglichen Herstellerfirmen Thyssen-Henschel und Krupp MaK (Maschinenbau Kiel). Beide Firmen sind seit 1999 beziehungsweise 2001 Bestandteil des Rheinmetall-Konzerns.

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Niestetal bei Kassel/Craonne (Frankreich). Fast auf den Tag genau vor 104 Jahren – am 4. Mai 1917 – wurden am Rande des französischen Dorfes Craonne rund 30 Kilometer nordwestlich von Reims 275 deutsche Soldaten des Württembergischen Reserve-Infanterie-Regiments 111 in einem Tunnel, der den Namen „Winterbergtunnel“ trägt, eingeschlossen. Eine schwere Granate der französischen Artillerie hatte den Tunneleingang getroffen und die dort gelagerten Munitionsvorräte vernichtet. Die deutschen Infanteristen hatten zu Beginn des Beschusses in dem mehr als 20 Meter unter der Erde gelegenen Verbindungsgang, der ihren Schützengraben und eine Felsenhöhle verband, Deckung gesucht. Dort saßen sie nun nach dem Artillerieeinschlag fest. Es wird vermutet, dass die meisten Soldaten Suizid begingen oder vor Durst starben. Nur drei von ihnen konnten eine Woche später lebend geborgen werden. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge will nun in den kommenden Tagen mit den französischen Behörden klären, welche Möglichkeiten es im Wald von Craonne gibt, würdig an die Toten im Winterbergtunnel zu erinnern.

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Berlin/Brüssel. „Wer und was bedroht die Sicherheit der Europäer?“, fragte im November vergangenen Jahres die langjährige Handelsblatt-Redakteurin Donata Riedel. Die Meinungen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union darüber würden weit auseinandergehen, so die Journalistin. Sie erklärte: „Für die Osteuropäer ist es Russland, für Frankreich sind es islamistische Extremisten rund ums Mittelmeer, für die Skandinavier könnten Feinde über die Arktis kommen, und Deutschland fürchtet Migration, Cyberangriffe – und alle anderen genannten Bedrohungen ebenfalls.“ Seit dem 20. November 2020 gibt es in der EU endlich eine einheitliche Bedrohungsanalyse. An diesem Freitag berieten die Verteidigungsminister der Europäischen Union in einer Videokonferenz unter Vorsitz ihrer Kollegin Annegret Kramp-Karrenbauer über die Analyseinhalte. Mit der „Geheimdienstlichen EU-Bedrohungsanalyse“ befasst sich auch eine Antwort der Bundesregierung vom 15. April dieses Jahres auf eine Kleine Anfrage der Linken.

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