Düsseldorf. Der seit nunmehr 47 Jahre als Hauptwaffensystem der Panzergrenadiertruppe bewährte Schützenpanzer Marder erfährt noch einmal eine nachhaltige Produktverbesserung. Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat den Panzerabwehrlenkflugkörper MELLS in den Marder 1A5 integriert (MELLS: Mehrrollenfähiges Leichtes Lenkflugkörpersystem). Der Marder soll wegen der immer noch nicht erreichten vollen Einsatzreife des Schützenpanzers Puma bis mindestens 2025 in Nutzung bleiben. Die volle Einsatzreife des Pumas „wird nach der heutigen Planung Mitte 2025 hergestellt sein“, so der vor wenigen Tagen erschienene „7. Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zu Rüstungsangelegenheiten“ (öffentlicher Teil).
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Koblenz/Herstal (Belgien). Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat Thales mit der Lieferung von 10.000 Übungsraketen des NATO-Standardkalibers 70 mm für die Tiger-Flotte des Heeres beauftragt. Dies teilte das französische Rüstungsunternehmen am 8. Februar in einer Pressemeldung mit. Mit der Beschaffung reagiert das Koblenzer BAAINBw „auf den gestiegenen Bedarf an Ausbildung in der Bundeswehr“. Die Auslieferung an die Truppe soll „zeitnah“ erfolgen.
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Berlin. Die Debatte um das in die Jahre gekommene Kampfflugzeug Tornado nimmt Fahrt auf. Am 8. November hatte die Nachrichtenagentur Reuters den Inspekteur unserer Luftwaffe, Generalleutnant Karl Müllner, zum Thema „Tornado-Nachfolger“ zitiert. Müllners Aussagen legen nahe, dass der Luftwaffenchef offenbar das amerikanische Tarnkappen-Mehrzweckkampfflugzeug F-35 als Nachfolgemodell favorisiert. Jetzt aber machte das Verteidigungsministerium deutlich, dass man „primär das europäische Kampfflugzeug Eurofighter“ betrachte. Dies geht aus einer Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs bei der Bundesministerin der Verteidigung, Ralf Brauksiepe, hervor. Er hat zu einer Anfrage der Bundestagsabgeordneten Franziska Brantner (Bündnis 90/Die Grünen) Stellung genommen.
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Manching/Fürstenfeldbruck/Möhlin (Schweiz). Das System- und Softwarehaus ESG ist vom Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr mit einer besonderen Machbarkeitsstudie beauftragt worden. Bei dem Projekt geht es um die Frage, ob und wie Hubschrauberlandeplätze mit Hilfe von Drohnen erkundet werden können. Das Unternehmen, das seinen Firmensitz in Fürstenfeldbruck hat, unternahm Anfang Oktober im Rahmen der Studie Flugversuche innerhalb der militärischen Kontrollzone Ingolstadt/Manching. Unterstützt wurde die ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH dabei von der bei Manching gelegenen Wehrtechnischen Dienststelle für Luftfahrzeuge und Luftfahrtgerät der Bundeswehr 61 (WTD 61). Zum Einsatz kam ein Unbemannter Missionsausrüstungsträger, kurz UMAT. Diese mit Ausrüstung bis zu 150 Kilogramm schwere Hubschrauberdrohne basiert auf der Entwicklung R-350 des schwedisch-schweizerischen Herstellers UMS Skeldar.
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Oldenburg. Die Bundeswehr erhält für rund 3,2 Millionen Euro insgesamt 35 Fahrschul-Lkw des Typs MAN TGS 26.360 6X2-2 LL. Das erste Fahrzeug übergab die Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH (RMMV) vor Kurzem am Kraftfahrausbildungszentrum in Oldenburg. Den Lieferauftrag hatte das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) bereits 2016 erteilt.
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