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Nachrichten


Koblenz/Meckenheim/Bonn/Berlin. Im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) wird bis 2030 nach und nach ein moderner Rechenzentrumsverbund (kurz RzV) aufgebaut und betrieben. Bei dem komplett neuen IT-Verbund handelt es sich um standardisierte, erweiterbare Rechenzentren unter – so das Koblenzer Beschaffungsamt der Bundeswehr in einer Pressemitteilung – „Beachtung von Vorgaben der militärischen Sicherheit und Informationssicherheit“. Das BMVg wird durch dieses Beschaffungsprojekt zum einen mit modernster Cloud-Technologie ausgestattet, zum anderen werden damit kritische IT-Infrastrukturen künftig noch besser abgesichert.

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Koblenz/Merzenich. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hatte im Februar 2023 aus dem Sondervermögen „Bundeswehr“ insgesamt acht sogenannte „Luftlanderettungszentren, leicht“ (kurz LLRZ, le) des Merzenicher Unternehmens M. Schall GmbH & Co. KG beauftragt. Bereits im Juli dieses Jahres konnte die Auslieferung an die Truppe – deutlich früher als geplant – mit der Übergabe des letzten Systems an das Sanitätsmateriallager Krugau in Brandenburg abgeschlossen werden. Die seit 2003 in der Nutzung befindlichen Vorgängersysteme sind nun nach BAAINBw-Aussage „komplett regeneriert“.

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Koblenz/Luckenwalde. Das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und die in Luckenwalde bei Berlin ansässige Rosenbauer Deutschland GmbH haben am 16. Juli einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 60 Flugfeldlöschfahrzeugen unterzeichnet. Der verantwortliche Projektleiter des Beschaffungsamtes erklärte dazu: „Dieser vorausschauende und mit einer Laufzeit von 20 Jahren langfristige Vertrag bietet die Möglichkeit, die komplette und aktuelle Bestandsflotte von Fahrzeugen dieser Leistungsklasse zu regenerieren beziehungsweise zu ersetzen.“

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Koblenz/Fürstenfeldbruck. Mit der kürzlich erfolgten Vertragsunterzeichnung zwischen dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und dem Auftragnehmer ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH ist nun die Fortführung des Dienstleistungsprojekts „Zentrale Bundeswehr Ersatzteil Logistik“ (kurz ZEBEL) sichergestellt. Der derzeitige Vertrag läuft am 31. August 2026 aus. Durch den frühzeitigen Anschlussvertrag wird das Leistungsspektrum für den Zeitraum ab 1. September 2024 bis zum 31. Dezember 2032 mit der Option auf zwei weitere Jahre laut BAAINBw „langfristig und unterbrechungsfrei“ erweitert. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat Mitte Mai der Verlängerung bereits zugestimmt.

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Koblenz/Überlingen/Raufoss (Norwegen). Die Arbeitsgemeinschaft Diehl Defence GmbH & Co. KG (Deutschland) und Nammo AS (Norwegen) – kurz ARGE „DiNa 155mm“ – hat von der Bundeswehr einen Großauftrag zur Herstellung und Lieferung von Artilleriegeschossen Kaliber 155 mm erhalten. Helmut Rauch, Vorstandsvorsitzender Diehl Defence, und Vegard Sande, Executive Vice President bei Nammo, unterzeichneten am heutigen Dienstag (9. Juli) die entsprechenden Papiere in den Räumen des Koblenzer Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Für das Beschaffungsamt unterzeichnete Präsidentin Annette Lehnigk-Emden die Dokumente.

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