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Nachrichten


Eckernförde. Der Bund besitzt in seinen verschiedenen Ministerien eigene Schiffe, um Aufgaben auf See und im Binnengewässer – etwa Verwaltungsaufgaben, Forschungsprojekte oder Gefahrenabwehr – wahrzunehmen. Viele bundeseigene Schiffe haben mittlerweile ein beträchtliches Alter erreicht, befinden sich oftmals in Reparatur oder werden durch Neubauten beziehungsweise perspektivisch durch geplante Neuanschaffung ersetzt. Dazu heute ein Blick nach Eckernförde: Hier in der Hafenstadt an der Ostsee hat die Wehrtechnische Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen, Maritime Technologie und Forschung 71 (WTD 71) ihren Dienstsitz. Zur WTD 71 gehört das Maritime Unterstützungszentrum (MUZ), das der Ressortforschungseinrichtung des Bundes derzeit zehn unterschiedliche schwimmende Plattformen für maritime Grundlagenforschung, technische Erprobungen und Abnahmen zur See zur Verfügung stellt. Dazu gehört auch das Forschungsschiff „Planet“ …

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Nordholz/Hultsfred (Schweden). Das Beschaffungsprojekt „Skeldar V-200“ erreicht momentan seine entscheidende Phase. Im südschwedischen Hultsfred findet derzeit die Bedienerausbildung für das unbemannte Luftfahrzeug Sea Falcon, das auf Basis der Hubschrauberdrohne Skeldar V-200 beruht, statt. Kapitän zur See Thorsten Bobzin, Kommandeur des Marinefliegerkommandos in Nordholz, berichtete am vergangenen Freitag (24. April) auf Twitter: „Die Ausbildung für drei Marineflieger-Techniker und drei -Bediener am künftigen Sea Falcon kommt voran.“

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Rostock. Die Deutsche Marine hat am Donnerstag vergangener Woche (23. April) ihr traditionelles Herbstmanöver „Northern Coasts“ in der Ostsee abgesagt. Grund dafür ist die Coronavirus-Pandemie, die auch den Dienstbetrieb von Seestreitkräften nachhaltig beeinflusst. Statt der multinationalen Großübung soll nun „eine Marineübung in kleinerem Rahmen“ organisiert werden, wie das Presse- und Informationszentrum der Teilstreitkraft mitteilte. „Northern Coasts 2020“ hätte vom 28. August bis 10. September im Kattegat – dem Meeresgebiet zwischen Jütland und der schwedischen Westküste – sowie der westlichen und mittleren Ostsee stattfinden sollen.

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Köln/Koblenz. Rund 1300 Bewerbungen hat das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw) in Köln seit August vergangenen Jahres für technische und juristische Berufe erhalten. Die „Karrieretage“ im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz am 16. und 17. August 2019 mit damals mehr als 1000 Besuchern sind ein maßgeblicher Grund für diese positive Bilanz. Auch für die Zukunft sind gezielte Kampagnen geplant, um Hochwertpersonal für das Koblenzer Amt zu gewinnen. Allerdings gilt es nun zunächst, die Corona-Krise, die auch Deutschland fest im Griff hat, zu überstehen …

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Koblenz/Berlin. Die Bundeswehr verschiebt wegen der Coronavirus-Pandemie ihre Grundausbildung. Dazu erklärte vor Kurzem der Inspekteur des Sanitätsdienstes, Ulrich Baumgärtner, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Koblenz: „Es wäre jetzt zu gefährlich, die Rekruten an unseren Standorten auf engem Raum zusammenzufassen.“ Mittlerweile sind deswegen im Verteidigungsministerium Ausbildungsleitlinien für die Zeit der Corona-Krise erarbeitet worden. Ausbildende Teilstreitkräfte und militärische Organisationsbereiche sollen sich an diesen Leitlinien orientieren. Von der Verschiebung der Grundausbildung und den geplanten Anpassungen der Ausbildung an die gegenwärtige Situation sind momentan Rekruten mit den Diensteintrittsterminen April, Mai und Juni 2020 betroffen.

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