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Nachrichten


Rostock/Nordholz. Die deutsche Marine hat sich festgelegt: der Nachfolger des in die Jahre gekommenen Mehrzweckhubschraubers Sea Lynx Mk.88A, der voraussichtlich ab 2025 außer Dienst gestellt wird, kommt von Airbus Helicopters und heißt NH90. Wie das in Rostock beheimatete Presse- und Informationszentrum der Teilstreitkraft am Mittwoch (31. Juli) in einem Onlinebeitrag schrieb, soll der NH90 NATO Frigate Helicopter in der deutschen Version bald den Sea Lynx als Bordhubschrauber unserer Marine ablösen. Diese Entscheidung werde für „einen reibungslosen Übergang und Synergien im späteren Betrieb“ sorgen, hieß es im Pressetext weiter.

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Donauwörth/Nordholz. Selten gab es eine Phase für unsere Marineflieger mit derartigen Umbrüchen. Fast jedes der Luftfahrzeuge wird modernisiert oder steht vor dem Generationenwechsel: Die Seefernaufklärer P-3C Orion sind mitten in der Generalüberholung, etwa zeitgleich laufen die ersten Hubschrauberdrohnen für die Korvetten der Klasse K130 zu, im Herbst soll der erste Marine-Mehrrollenhubschrauber Sea Lion an die Truppe ausgeliefert werden. Jetzt hat der NH90 Sea Lion die notwendigen Demonstrationsflüge für seine späteren Rollen – inklusive Such und Rettungsmissionen (SAR) – erfolgreich absolviert. Das gab das Unternehmen Airbus Helicopters am gestrigen Donnerstag (18. Juli) in einer Pressemitteilung bekannt.

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Ulm/Celle-Wietzenbruch. Die Modernisierung der Flugsicherung auf den deutschen Militärflugplätzen nähert sich ihrem Abschluss. Das Flugplatzüberwachungsradar ASR-S (Aerodrome Surveillance Radar-Selective) ersetzt nach und nach die älteren Radare, die bislang für die militärische Flugverkehrskontrolle im Einsatz waren. Bisher wurden 17 von insgesamt 20 ASR-S an die Bundeswehr übergeben, das erste am 11. November 2014 an das Taktische Luftwaffengeschwader 33 in Büchel.

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Seedorf. Es gibt eine „Trendwende Material“ – auch beim Fallschirmjägerregiment 31 im niedersächsischen Seedorf. Hier übergab am 12. Juni Vizeadmiral Carsten Stawitzki, Abteilungsleiter „Ausrüstung“ im Bundesministerium der Verteidigung, 46 Volkswagen T6 Widder an die Truppe. Beim T6 Widder der Bundeswehr handelt es sich um ein marktübliches Fahrzeug in Flecktarnung mit militärischer Sonderausstattung, ausgerüstet mit dem Führungs- und Informationssystem Heer.

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Kiel. Vor genau einer Woche, am 7. Juni, starteten 18 Nationen mit einer militärischen Eröffnungsveranstaltung in Kiel in die diesjährige multinationale Großübung „Baltic Operations“ (BALTOPS). Die Übung, die auf eine Initiative der U.S. Navy zurückgeht, findet seit 1971 alljährlich im Ostseeraum statt und gilt als größtes und wichtigstes Seemanöver der westlichen Streitkräfte in Nordeuropa. Übergeordnetes Ziel ist es, die Interoperabilität zwischen NATO-Staaten und Partnerländern zu verbessert. BALTOPS 2019 wird von Vizeadmiral Andrew L. „Woody“ Lewis, Kommandeur der 2. US-Flotte, geleitet. Die legendäre „Second Fleet“ war vor rund acht Jahren formell aufgelöst worden. Im Mai vergangenen Jahres erfolgte die Reaktivierung als aktiver Seeverband der U.S. Navy. BALTOPS 2019 markiert somit auch einen Wendepunkt in der nationalen maritimen Verteidigungsstrategie der USA – dies zeigt die „Wiederauferstehung“ der 2. US-Flotte und ihre symbolhafte Rückkehr nach Europa.

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