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Nachrichten


Berlin/Büchel. Rückt eine Entscheidung in der Frage der Tornado-Nachfolge näher? Am heutigen Donnerstag (26. März) berichtete die Deutsche Presse-Agentur, dass „die überalterte Tornado-Flotte der Bundeswehr vom Jahr 2025 an durch bis zu 90 weitere Eurofighter-Jets sowie 45 F-18-Kampflugzeuge des US-Herstellers Boeing abgelöst werden“ soll. Also ein Beschaffungsmix! Die Maschinen aus den USA stehen vor allem für zwei Fähigkeiten: in der Version Boeing-Mehrzweckkampfflugzeug F/A-18E/F Super Hornet für den Transport von Atomwaffen, in der Version Boeing EA-18G Growler für die Elektronische Kampfführung. Laut dpa sollen die internen Planungen des Verteidigungsministeriums bereits auf politischer Ebene sowie mit Industrievertretern erörtert worden sein. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer müsse dem Plan nun noch zustimmen, zitierte die Agentur entsprechende „parlamentarische Kreise“.

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Sigonella (Sizilien, Italien). Das NATO-Drohnenprogramm „Gefechtsfeldaufklärung und -überwachung“ – auch bekannt als „Alliance Ground Surveillance“, kurz AGS – hat erfolgreich einen weiteren Meilenstein passiert. Der auf der italienischen Luftwaffenbasis Sigonella auf Sizilien stationierte Drohnenverband des Bündnisses konnte in diesen Tagen die erste Einheit des mobilen verlegefähigen Teils des AGS-Kernsystems, die Mobile General Ground Station (MGGS), in Empfang nehmen. Im November und Dezember war bereits jeweils ein unbemanntes Luftfahrzeug des Typs Northrop Grumman RQ-4D an die NATO ausgeliefert worden, drei weitere RQ-4D-Drohnen werden noch folgen. Die AGS-Truppe in Sigonella wird nun an der MGGS-Einheit eingewiesen und ausgebildet.

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Brüssel/Wien. Das österreichische Unternehmen Schiebel wird der NATO weitere 900 Einheiten des Minensuchgeräts AN-19/2 liefern. Das AN-19/2 ist eines der weltweit am häufigsten eingesetzten Suchsysteme für militärische und humanitäre Zwecke. Der Liefervertrag mit Schiebel wurde von der NATO Support and Procurement Agency (NSPA), der Dienstleistungsorganisation des Bündnisses für den Logistikbereich, geschlossen.

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Koblenz/Taufkirchen. Das Unternehmen Hensoldt ist von der Bundeswehr mit der Lieferung von Infrarotvorsätzen des Typs IRV 900 A2 – einer abgeänderten Version des Infrarotvorsatzes IRV 900 A1 – beauftragt worden. Der Auftrag umfasst 368 Systeme mit einer Option über weitere 34 Vorsätze. Die Wärmebildzielgeräte werden zur abgesessenen Nutzung auf mittleren Reichweiten beschafft.

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Bremen/Berlin. Die Instandsetzung des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ wird sich aller Voraussicht nach um weitere fünf Monate hinausziehen. Laut einer Presseerklärung des Auftragnehmers, der Fr. Lürssen Werft GmbH & Co. KG, haben sich die Vertragspartner jetzt auf einen Projektabschluss „bis spätestens 31. Mai 2021“ geeinigt. Zuletzt hatte die Deutsche Marine mitgeteilt, das generalüberholte Segelschiff solle am 22. Dezember 2020 übergeben werden. Im Pressetext von Lürssen wird darauf hingewiesen, dass mittlerweile eine „umfassend neubewertete Leistungsbeschreibung mit entsprechend verbindlich formulierten Zielvorgaben und realistischem Zeithorizont“ erarbeitet worden sei. Auf deren Grundlage wolle man „in Kürze“ einen entsprechender Änderungsvertrag abschließen.

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