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Nachrichten


Zweibrücken/Berlin. Die Bundeswehr ist (wieder einmal) durch das skandalöse Verhalten einer kleinen Minderheit in die Negativschlagzeilen geraten. Was ist geschehen? Mehrere weibliche Militärangehörige des unter anderem im rheinland-pfälzischen Zweibrücken stationierten Fallschirmjägerregiments 26 der Luftlandebrigade 1 des Heeres hatten sich im Juni 2025 beim Amt des Wehrbeauftragten des Bundestages gemeldet und schwere Missstände angeprangert. Sie hatten dabei – so beschreibt es beispielsweise die Wochenzeitung taz – „Nazitümelei, Antisemitismus, Gewaltrituale, Drogenmissbrauch und sexuelle Übergriffe“ beklagt. Ermittelt wurde daraufhin gegen 55 Soldaten des teilweise in der Niederauerbach-Kaserne stationierten Elite-Regiments. Umfangreiche Untersuchungen wurden unmittelbar danach durch das Kommando Heer und die nachgeordnete Division Schnelle Kräfte eingeleitet.

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Köln/Düsseldorf. Ein hochmodernes Simulationssystem für den Schützenpanzer Puma hat innerhalb der Bundeswehr einen wichtigen Meilenstein erreicht: Das in Köln ansässige Amt für Heeresentwicklung hat formell „die Bereitschaft zur Übernahme“ für das neue Ausbildungssystem AGSP (Ausbildungsgerät Schieß- und Gefechtsausbildung Schützenpanzer Puma) erklärt. Auftragnehmer für die Entwicklung dieses völlig neuen Trainingssystems zur Ausbildung mechanisierter Infanteriekräfte des Deutschen Heeres ist der Düsseldorfer Technologie- und Rüstungskonzern Rheinmetall.

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Berlin. Nach dem personellen Besetzungsstand der Wehrdisziplinaranwaltschaften der Bundeswehr erkundigte sich vor Kurzem der FDP-Bundestagsabgeordnete Marcus Faber. Er wollte von der Bundesregierung wissen, wie viele Dienstposten aktuell bei den Wehrdisziplinaranwaltschaften unbesetzt und wie viele Fälle momentan dort anhängig sind.

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Berlin/Gao (Mali). Das Rüstungsprojekt „Unterstützungshubschrauber (UH) Tiger“ befindet sich – plakativ gesprochen – im „grünen Bereich“. Entsprechend der aktuellen Planung erfolgt die Lieferung der Maschinen fristgerecht. Dem „5. Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zu Rüstungsangelegenheiten“ wurden bislang mit Stand 31. März 2017 insgesamt 59 von 68 UH Tiger an die Truppe ausgeliefert. Aufgrund der stabilen Fertigung und Auslieferung der Serienhubschrauber könne die Realisierungsphase des Projekts planmäßig mit Auslieferung des letzten (68.) Tiger im dritten Quartal 2018 abgeschlossen werden, so der Bericht weiter. Die Zielstruktur der Tiger-Flotte mit 45 Hubschraubern werde durch sukzessive Aussonderung von Maschinen älterer Bauart „im Zuge eines umsichtigen Flottenmanagements“ konsequent umgesetzt. Und: Die materielle Einsatzbereitschaft hat laut Ministerium ein „zufriedenstellendes Niveau erreicht und soll weiter verbessert“ werden. Wäre da nicht ein großes Problem, über das am heutigen Samstag (10. Juni) Spiegel online berichtete. Es fehlen einsatzbefähigte Tiger-Piloten!

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