Brüssel (Belgien)/Tres Cantos bei Madrid (Spanien)/München. Der Europäische Verteidigungsfonds (European Defence Fund, EDF) der Europäischen Kommission will die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Technologien und Kapazitäten zur Verteidigung auf europäischer Ebene fördern. Er konzentriert sich dabei auf Schwerpunktvorhaben, die zwischen den Mitgliedstaaten der Union vereinbart worden sind. Dabei fördert der EDF durch eine stärker integrierte und befähigte Basis der Verteidigungsindustrie die technologische Autonomie und die Interoperabilität der nationalen Streitkräfte. Eines der EU-Projekte ist GENIUS. Daran beteiligt ist auch die Universität der Bundeswehr München in Neubiberg. In einer Pressemitteilung der Universität heißt es: „GENIUS soll die Erkennung und Neutralisierung von Bedrohungen in der modernen Kriegsführung revolutionieren.“
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Taufkirchen/Ulm/Weßling-Oberpfaffenhofen. Der Rüstungskonzern Hensoldt AG, Anbieter von Sensor-Komplettlösungen für Verteidigungs- und Sicherheitsanwendungen, hat den Zuschlag einer Ausschreibung des Instituts für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erhalten. Das DLR-Institut, ansässig im oberbayerischen Oberpfaffenhofen (einem Ortsteil der Gemeinde Weßling im Landkreis Starnberg), ist federführend bei der DLR Quantencomputing-Initiative (DLR QCI) für das Forschungsprojekt „QUA-SAR“. Beteiligt daran ist auch die junge Ulmer Hightech-Firma Tensor AI Solutions GmbH.
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Immenstaad/Manching. Das Unternehmen Hensoldt, das unter anderem Sensor-Komplettlösungen für Verteidigungs- und Sicherheitsanwendungen entwickelt, hat im Rahmen der multinationalen Übung „Timber Express 2024“ einmal mehr sein technologisches Know-how unter Beweis gestellt. Mit der Einsatzunterstützungsanlage (EUA) „Optarion“ konnten NH90- und Tiger-Hubschrauber in einen sicheren Datenlink-Verbund integriert und damit an moderne Führungs- und Informationssysteme angebunden werden.
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Düsseldorf/Unterlüß. Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat die Entwicklung der neuesten Generation seiner wirkungsverbesserten panzerbrechenden KE-Munition 120mm (KE = Kinetic Energy/Kinetische Energie) gegen modernste Schutztechnologien erfolgreich abgeschlossen. Ebenso wurde die Qualifikationsreife der Munitionssorte KE2020Neo beziehungsweise eKE (eKE = enhanced Kinetic Energy) nachgewiesen. Infolgedessen ist Rheinmetall nun von der Bundeswehr und der British Army mit der Herstellung des Qualifikationsmusters der neuen Munition beauftragt worden.
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Düsseldorf/Schrobenhausen. Die beiden Rüstungsfirmen Rheinmetall AG und MBDA Deutschland GmbH haben entschieden, ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich der Laserwaffen-Entwicklung fortzusetzen. Ziel ist es, ein gemeinsames maritimes Produkt auf den Markt zu bringen, das insbesondere der auf Kriegsschiffen installierten Drohnenabwehr neue Möglichkeiten eröffnet.
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