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Nachrichten


Tallinn (Estland)/Kiel. Am heutigen Samstag endete in Kiel mit einer Schlusskonferenz das multinationale Großmanöver „Baltic Operations 2016“ (BALTOPS 2016). Daran nahmen im Zeitraum 3. bis 18. Juni 45 Schiffe, 60 Luftfahrzeuge und Militärpersonal aus 14 Staaten teil. Die Übung, die auf eine Initiative der U.S. Navy zurückgeht, findet seit 1971 alljährlich in der Ostsee statt. Bei der 44. BALTOPS waren nach Angaben der deutschen Marine mehr als 4000 Soldaten im Einsatz (andere Quellen sprachen von „rund 6100 Soldaten“). Die Übungsleitung hatte Vizeadmiral James G. Foggo, Commander der 6. US-Flotte sowie der Naval Striking and Support Forces der NATO (STRIKFORNATO; Lissabon). Der amerikanische Befehlshaber befand sich mit seinem Führungsstab während BALTOPS 2016 an Bord der „Mount Whitney“, dem Flaggschiff der „Sechsten“.

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Dschibuti (Republik Dschibuti). Kommandowechsel bei der European Union Naval Force Somalia – Operation „Atalanta“. Seit dem 24. März führt nun der deutsche Flottillenadmiral Jan Christian Kaack den EU-Verband am Horn von Afrika, der die Schiffe des Welternährungsprogramms schützen und Akte der Piraterie in der Region unterbinden soll. Kaack folgte Konteradmiral Stefano Barbieri (Italien) nach, der das Amt als Commander Taskforce seit dem 8. Oktober 2015 innehatte. Die Fregatte „Bayern“ unter Führung von Fregattenkapitän Markus Brüggemeier wird Kaacks Stab für die nächsten vier Monate als Flaggschiff dienen.

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Wilhelmshaven. Am kommenden Montag (7. März) wird die „Bayern“ unter dem Kommando von Fregattenkapitän Markus Brüggemeier ihren Heimatstützpunkt Wilhelmshaven mit Kurs auf das Horn von Afrika verlassen. In den Gewässern vor Somalia wird die Fregatte dann als Flaggschiff an der European Union Naval Force Somalia – Operation „Atalanta“ teilnehmen. Flaggschiff der Anti-Piraterie-Mission ist derzeit die italienische Fregatte „Carabiniere“ unter Konteradmiral Stefano Barbieri. Er wird das Kommando über den EU-Verband an Flottillenadmiral Jan Christian Kaack übergeben.

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Wilhelmshaven. Am vergangenen Samstag (9. Januar) lief der Einsatzgruppenversorger „Bonn“ aus seinem Heimatstützpunkt Wilhelmshaven mit einem ganz speziellen Auftrag aus. Das Schiff beteiligt sich nun gut ein halbes Jahr lang am ständigen maritimen NATO-Einsatzverband SNMG 2 (Standing NATO Maritime Group 2) und ist dort Flaggschiff. Die Frauen und Männer des Versorgers unter dem Kommando von Flottillenadmiral Jörg Klein werden in der bevorstehenden Seefahrt unter anderem an mehreren internationalen Manövern teilnehmen.

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Catania (Sizilien, Italien)/Northwood (England). Am Dienstag dieser Woche (22. September) endete vor der Küste Italiens eine der anspruchsvollsten Marineübungen der NATO für die Verfahren zur Ortung und Bekämpfung von Ubooten in diesem Jahr. An dem Manöver „Dynamic Manta 2015“ beteiligten sich fünf Schiffe, sieben Unterseeboote, sieben Marineaufklärungsflugzeuge, Helikopter sowie NATO-Personal aus neun Nationen. Auch die Fregatte „Hamburg“ war als Flaggschiff des ständigen maritimen NATO-Einsatzverbandes SNMG 2 (Standing NATO Maritime Group 2) im Einsatz. „Dynamic Manta“ hatte offiziell am 11. September mit einer Konferenz an Bord der „Hamburg“ im Hafen von Catania auf Sizilien begonnen.

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