Marietta (Georgia, USA)/Paris/Düsseldorf. Thales und Rheinmetall sind im März dieses Jahres damit beauftragt worden, den Aufbau des zukünftigen Trainingszentrums für die deutsch-französische Transportflugzeugflotte C-130J-30 zu unterstützen. Beide Unternehmen agieren bei dem Projekt als Unterauftragnehmer des US-Konzerns Lockheed Martin, dem Hauptauftragnehmer für das deutsch-französische Ausbildungszentrum und Hersteller des Transportflugzeugs C-130J-30 Super Hercules.
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Koblenz. Die Bundeswehr wird im Zeitraum Ende 2023 bis einschließlich 2029 insgesamt 44 neue Pionierpanzer Kodiak erhalten. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat vor Kurzem einen entsprechenden Vertrag mit dem Unternehmen Rheinmetall Landsysteme GmbH geschlossen. Die Herstellung und Lieferung der gepanzerten Pioniermaschinen kostet den Bund rund 295 Millionen Euro. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte am 14. April die Vorlage dafür gebilligt.
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Hallbergmoos/Stockholm (Schweden). Das schwedische Unternehmen Saab ist vom Konsortium Panavia Aircraft GmbH damit beauftragt worden, die Radarwarngeräte des Waffensystems Tornado der Deutschen Luftwaffe auf den neuesten technischen Stand zu bringen. Saab soll dazu moderne elektronische Komponenten liefern, die die Prozessorleistung der Geräte maßgeblich erhöhen und ihre Lebensdauer deutlich verlängern. Laut Saab beträgt der Auftragswert rund 400 Millionen Schwedische Kronen (umgerechnet rund 394,5 Millionen Euro).
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Diepholz/Düsseldorf/Bremen. Der Konzern Rheinmetall hat Ende März in Diepholz planmäßig den Wartungsbetrieb für die CH-53G-Flotte der Bundeswehr aufgenommen. Die Rheinmetall Aviation Services GmbH, die zum Geschäftsbereich der Rheinmetall-Tochtergesellschaft „Electronic Solutions“ gehört, hat am niedersächsischen Standort die ersten beiden Maschinen zur Inspektion in die Wartungsdocks übernommen. Das Bremer Unternehmen ist bei seinen Arbeiten eng in die Strukturen der in Diepholz beheimateten Instandhaltungsstaffel des Hubschraubergeschwaders 64 eingebunden.
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Düsseldorf/Neckarsulm. Die Düsseldorfer Rheinmetall AG treibt die Transformation zum integrierten Technologiekonzern konsequent voran. Eine neue Struktur mit künftig fünf direkt vom Vorstand geführten Divisionen soll dabei die strategische Neuausrichtung des Konzerns unterstützen. Die bisherige organisatorische Trennung in die beiden Rheinmetall-Unternehmensbereich „Automotive“ und „Defence“ soll entfallen sowie die Zwischenholding der Rheinmetall Automotive AG in Neckarsulm aufgelöst und in die Konzernstruktur integriert werden. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist offenbar auch der Abschied von Jörg Grotendorst, dem bisherigen Vorstand „Automotive“ der Rheinmetall AG, zu sehen.
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