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Nachrichten


Mainz/Berlin. Ein Jahr nach dem schwersten islamistischen Anschlag in Deutschland hat der Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz wieder geöffnet. Wie der Tunesier Anis Amri am 19. Dezember 2016 hier seinen Terroranschlag hat ausführen können, obwohl Geheimdienste und Polizeibehörden ihn auf dem Schirm hatten, das zeigt das ZDF am Dienstag kommender Woche (5. Dezember). Der Film von Arndt Ginzel und Ulrich Stoll „Die Akte Anis Amri – der Terrorist und die Fehler der Fahnder“ zeichnet Amris Weg von Tunesien über Italien nach Deutschland nach. Die Dokumentation im ZDF-Politmagazin „Frontal 21“ beginnt um 21 Uhr.

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Karlsruhe/Berlin. Für die Medien war der Fall des 28 Jahre alten Offenbacher Oberleutnants Franco A. im Frühjahr und Sommer dieses Jahres das gefundene Fressen für Auflage und Quote. Der Ende April wegen Terrorverdachts festgenommene Heeresoffizier saß bis jetzt in Untersuchungshaft. Mit Beschluss vom gestrigen Mittwoch (29. November) hob der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) – auch als Staatsschutzsenat bezeichnet – den aktuellen Haftbefehl des BGH-Ermittlungsrichters gegen den Verdächtigen auf. Es bestehe kein Haftgrund mehr, so die Karlsruher Juristen. Der Beschuldigte sei in dieser Sache aus der Untersuchungshaft zu entlassen.

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Oldenburg. Die Bundeswehr erhält für rund 3,2 Millionen Euro insgesamt 35 Fahrschul-Lkw des Typs MAN TGS 26.360 6X2-2 LL. Das erste Fahrzeug übergab die Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH (RMMV) vor Kurzem am Kraftfahrausbildungszentrum in Oldenburg. Den Lieferauftrag hatte das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) bereits 2016 erteilt.

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Donauwörth. Vor fast genau einem Jahr, am 8. Dezember 2016, hob bei Airbus Helicopters in Donauwörth der Marine-Mehrrollenhubschrauber NH90 Sea Lion termingerecht zu seinem Erstflug ab. Jetzt hat das Unternehmen eine mehrmonatige Entwicklungstestphase mit Schwerpunkt „Avionik und Software“ eingeleitet. Der zweite Prototyp des vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr beauftragten NH90 Sea Lion absolvierte dazu am Freitag (24. November) über dem Donauwörther Werksgelände seinen Premierenflug.

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Genf/Rom. In den vergangenen Tagen sind vor der libyschen Mittelmeerküste wieder zahlreiche Flüchtlinge und Migranten bei dem Versuch, Europa mit seeuntauglichen Booten zu erreichen, gestorben. So barg am gestrigen Samstag (25. November) die libysche Küstenwache rund 30 Menschen nur noch tot aus dem Wasser, nachdem deren Schiff bei starkem Seegang gekentert war. 44 Migranten – vor allem aus Somalia – habe man retten können, hieß es. An anderer Stelle konnten Retter noch rechtzeitig ein Holzboot in Seenot erreichen und 400 Menschen heil an Land zurückbringen. Auch die deutsche Marine hat vor wenigen Tagen wieder Personen aus Seenot gerettet. Die Internationale Organisation für Migration bezeichnete nun in einem am Freitag (24. November) erschienenen Bericht das Mittelmeer als die „mit Abstand tödlichste Grenze“ weltweit. In diesem Jahr sind bislang bereits rund 3000 Männer, Frauen und Kinder bei ihrer riskanten Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen.

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