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Nachrichten


Münster/Berlin. Zur Bewältigung von Katastrophen wie nach dem Starkregen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Sommer dieses Jahres müssen die organisatorischen Strukturen in Deutschland künftig deutlich modifiziert werden. Auch muss das Führungssystem und dessen Ausstattung aktualisiert und internationalen Standards angepasst werden. Das sind zwei Punkte aus einer Reihe von Forderungen und Empfehlungen, die jetzt eine rund 60 Personen umfassenden Expertenkommission „Starkregen“ erarbeitet hat. Zu der Kommission gehörten neben Vertretern von Behörden, Feuerwehren, Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz und den Johannitern sowie dem Technischem Hilfswerk auch Wissenschaftler verschiedener Hochschulen. Auch die Bundeswehr war in die Expertenrunde eingebunden.

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Marietta (Georgia, USA)/Évreux-Fauville (Frankreich). Die erste C-130J Super Hercules für die Bundeswehr – mit dem Kennzeichen 55+01 und dem Schriftzug „Luftwaffe“ am Rumpf – hat am Montag (8. November) bei Lockheed Martin in Marietta im US-Bundesstaat Georgia ihren Jungfernflug absolviert. Das meldete am Dienstag zuerst das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) auf seinem Twitter-Account.

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Bremen. Das Unternehmen Fr. Lürssen Werft GmbH & Co. KG, eine deutsche Schiffswerft mit Hauptsitz in Bremen-Vegesack und fünf Werften in ganz Norddeutschland (Bremen-Aumund, Bremen-Berne, Bremen-Lemwerder, Hamburg und Rendsburg), führt den Marineschiffbau seit dem 1. Oktober dieses Jahres unter der neuen Dachmarke „Naval Vessels Lürssen“ – kurz NVL – fort. Als eigenständige Gesellschaften werden alle „Defence“-Standorte und damit sämtliche Schiffbaukompetenzen der „Defence“-Sparte von Lürssen nun in der neuen NVL Group vereint. Als künftige Dachgesellschaft der NVL Group wurde das eigenständige Unternehmen NVL B.V. & Co. KG aus der Fr. Lürssen Werft ausgegründet.

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Ulm/Köln/Wachtberg/Truppenübungsplatz Jägerbrück. Die Bundeswehr hat vor Kurzem auf dem Truppenübungsplatz Jägerbrück in Torgelow eine Felderprobung unbemannter Landfahrzeuge (Unmanned Ground Vehicles, UGV) durchgeführt. Der Test fand statt im Rahmen der F&T-Studie „Unmanned Ground Vehicles zur Unterstützung abgesessener Kräfte“ (F&T = Wehrtechnische Forschung und Technologie). Die Studie wird federführend durchgeführt vom Amt für Heeresentwicklung (Köln) in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE (Wachtberg und Bonn). Unterstützung erhielten die Dienststelle des Deutschen Heeres und das FKIE unter anderem vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr und von der 6. Kompanie des Wachbataillons des Verteidigungsministeriums.

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Düsseldorf/Bremen/Merignac (Nouvelleaquitaine, Frankreich). Die Partnerunternehmen Rheinmetall Electronics GmbH und Thales AVS France SAS werden weiterhin gemeinsam die Helikopter-Simulatoren zur Ausbildung der Besatzungen des Kampfhubschraubers Tiger betreuen. Die europäische Rüstungsagentur OCCAR erteilte dazu im Sommer dieses Jahres den entsprechenden Auftrag in Form eines Integrated Service Support-Vertrages. Der Vertrag hat eine Laufzeit vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2025. Nach Angaben von Rheinmetall ist mit der Beauftragung für den Düsseldorfer Konzern ein Umsatz „im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich“ verbunden.

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