Berlin. Die deutsche Luftwaffe rechnet damit, dass sie etwa Ende 2018 ihren ersten rundum geschützten und somit ohne Einschränkung einsetzbaren Militärtransporter A400M übernehmen kann. „Ende 2018 – nach jetzigem Stand“, so am heutigen Montag (17. Oktober) ein Sprecher des Presse- und Informationszentrums der Teilstreitkraft auf Nachfrage des bundeswehr-journal. Ende kommenden Monats soll von Airbus bereits die erste Maschine mit einem Selbstschutzsystem „light“ (mit der Bezeichnung Defensive Aids Sub-System, DASS) ausgeliefert werden. Dieses System werde man dann zunächst im Rahmen der Einsatzprüfung ausgiebig testen, hieß es dazu im Verteidigungsministerium. Das Selbstschutzsystem für diesen sechsten A400M der Luftwaffe – fünf Maschinen sind schon seit Dezember 2014 an Deutschland ohne Selbstschutz ausgeliefert worden – soll dann „schrittweise weiterentwickelt“ werden, so eine Ministeriumssprecherin.
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Ottobrunn. Die RAM-System GmbH (RAMSYS) hat am 29. September pünktlich das erste Los von insgesamt 445 hochmodernen Lenkflugkörpern des Typs RAM Block 2 an die deutsche Marine ausgeliefert. Alle neuen Überschallflugkörper – Rolling Airframe Missile (RAM) – sollen bis 2019 an den Kunden übergeben werden und nach und nach die älteren Systeme RAM Block 0 ersetzen. Diese haben nun nach gut 20 Jahren das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht. Die Nachfolgesysteme werden in die Korvetten K130 sowie in die Fregatten F123 und F124 integriert.
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Berlin. Es war ein Kick-off-Meeting mit langem Vorlauf! Am 6. September fiel bei Airbus in Manching der Startschuss für eine neue Entwicklungsphase des europäischen Drohnenprogramms MALE RPAS (Medium Altitude Long Endurance Remotely Piloted Aircraft System). An dem Auftakt-Treffen unter Leitung der OCCAR, der Gemeinsamen Organisation für Rüstungskooperation, nahmen Vertreter der am Projekt beteiligten Länder Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien teil. Der Dienstag markierte den Beginn einer auf insgesamt zwei Jahre ausgelegten Definitionsstudie, in der die operationellen Anforderungen der Kundennationen beziehungsweise ihrer Streitkräfte ermittelt und festgeschrieben werden sollen. Die damit beauftragten Unternehmen hatten bereits im Jahr 2013 in Eigeninitiative ihren Regierungen nachdrücklich „eine gemeinsame europäische Drohne mit hoher Reichweite“ empfohlen.
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Düsseldorf/Truppenübungsplatz Altmark. Das Gefechtsübungszentrum des deutschen Heeres in Sachsen-Anhalt soll für rund 24 Millionen Euro modernisiert und ausgebaut werden. Das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat damit das Unternehmen Rheinmetall AG betraut. Es ist geplant, die Systemtechnik des Übungszentrums dabei bis zum Jahr 2020 in gestaffelten Projekten zu erweitern.
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Woodbridge (England). Airbus Defence and Space testet derzeit in England das Verhalten des A400M Atlas bei Starts und Landungen auf reiner Sandpiste. Dazu setzt das Unternehmen wieder den zweiten Prototyp des Militärtransporters, das Erprobungsflugzeug MSN02, ein. Die Testreihen erstrecken sich über den gesamten Monat August. Sollte schlechtes Wetter dem Erprobungsteam einen Strich durch die Rechnung machen, dann sollen die Flüge bis zum 9. September verlängert werden.
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