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Nachrichten


Dobbin-Linstow. „Wir benötigen mehr Schiffe und Boote, aber auch mehr Personal.“ Mit dieser plakativen Forderung von Vizeadmiral Andreas Krause, Inspekteur der deutschen Marine, endete am heutigen Donnerstag (10. Januar) im mecklenburg-vorpommerschen Dobbin-Linstow die diesjährige Historisch-Taktische Tagung der Teilstreitkraft, bekannt auch unter dem Kürzel „HiTaTa“. Ziel aller bisherigen 59. Tagungen war es, „gemeinsam einen Blick in die Vergangenheit zu richten und daraus Lehren für die Zukunft zu ziehen“ (so der Inspekteur). Krause erinnerte vor mehr als 600 Marineoffizieren und Gästen in Linstow daran, dass „25 Jahre des Schrumpfens“ sich nicht in wenigen Jahren kompensieren ließen. Er prognostizierte: „Die Herausforderung, unsere bestehenden Einsatzverpflichtungen mit den Erfordernissen einer Re-Fokussierung auf die Landes- und Bündnisverteidigung in Einklang zu bringen, wird uns auf Jahre weiter fordern.“

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Wilhelmshaven. Die Fregatte „Sachsen“ wird der deutschen Marine wohl bis Anfang August kommenden Jahres nicht zur Verfügung stehen. Das Schiff soll im Rahmen einer planmäßigen Instandhaltung im Innenbereich überholt werden. Dies geht aus einer „Bekanntmachung vergebener Aufträge in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit“ vom 22. November hervor. Dort ist der „endgültige Gesamtauftragswert“ mit rund 4,13 Millionen Euro ausgewiesen. Beseitigt werden müssen auch schwere Schäden, die im Juni dieses Jahres durch einen Brand bei einem Flugkörperschießen entstanden sind.

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Berlin/Elsfleth. Das Segelschulschiff „Gorch Fock“ kann nun doch wohl erst „frühestens im April 2020“ an die deutsche Marine übergeben werden. Dies meldet jetzt das ARD-Hauptstadtstudio unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Mitarbeiter des Ministeriums hätten entsprechende Recherchen der Kollegen des NDR und der ARD bestätigt. Die Reparatur der Dreimastbark wird demnach deutlich länger dauern, als bislang geplant und von der Führung auch immer wieder kommuniziert. Eigentlich sollte das Schiff bereits im April 2019 der Teilstreitkraft wieder für Ausbildung und Repräsentation zur Verfügung stehen.

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Berlin/Bonn/Rostock. Vier Jahre und sieben Monate nach Auflösung des Marinemusikkorps Nordsee soll Wilhelmshaven wieder ein vollwertiges Ensemble bekommen. Dies hat nun der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen. Der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. Bereits 2019 könnten am Marinestandort wieder rund 30 Bundeswehrmusiker spielen, wie NDR 1 Niedersachsen am 18. Oktober berichtete. Der Hörfunksender zitierte dabei die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller. Die Übungsräume gebe es am Standort noch, die Musiker selbst seien noch in der Gegend, so die SPD-Politikerin. Möller hatte sich gemeinsam mit anderen Parlamentariern – so besonders mit Ingo Gädechens, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Verteidigungsausschuss – für die Rückkehr des Musikkorps eingesetzt, das besonders bei offiziellen Anlässen eine wichtige Rolle spielte und wieder spielen soll.

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Kiel. Bei einem Brand an Bord der Fregatte „Schleswig-Holstein“ am Montagabend (17. September) wurden auf der Ostsee zehn Besatzungsangehörige durch Rauchgase geschädigt. Ein Crew-Mitglied wurde vom alarmierten Seenotrettungskreuzer „Berlin“, der in Laboe stationiert ist, aufgenommen und nach Kiel gebracht. Nach Auskunft der deutschen Marine konnten alle zehn Soldaten nach ärztlicher Behandlung den Dienst am nächsten Tag wieder aufnehmen. Wie das Presse- und Informationszentrum der Teilstreitkraft weiter mitteilte, soll die Fregatte voraussichtlich kommende Woche wieder auslaufen können. Derzeit werden in Kiel die Reparaturarbeiten an dem Schiff, das Teil des 2. Fregattengeschwaders in Wilhelmshaven ist, ausgeführt.

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