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Nachrichten


Nordholz/Cuxhaven/Braunschweig/Oberpfaffenhofen. Die Missionsausrüstungen der beiden deutschen Meeresüberwachungsflugzeuge vom Typ Dornier 228 LM (Do 228 LM) werden modernisiert. Geflogen werden die Maschinen im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur von Besatzungen des Nordholzer Marinefliegergeschwaders 3 „Graf Zeppelin“. Mit den Arbeiten betraute das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) das Unternehmen Aerodata AG und dessen Tochter OPTIMARE Systems GmbH, Bremerhaven.

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Rostock/Wilhelmshaven. Die Fregatte „Lübeck“ ist die letzte aktive Vertreterin der Bremen-Klasse der Deutschen Marine. Konzipiert und gebaut am Ende des Kalten Krieges, ist ihre Hauptfähigkeit die Uboot-Jagd in Nordsee und Nordatlantik. Dafür bekamen die Fregatte „Lübeck“ und ihre sieben Schwesterschiffe – erstmals in der Marine – Bordhubschrauber, heute ein Standard für alle Fregattenklassen. Das am 19. März 1990 in Dienst gestellte Kriegsschiff sollte eigentlich im Sommer 2018 aus dem aktiven Dienst verabschiedet werden. Enorme Verzögerungen bei der Bereitstellung der Nachfolgeschiffe der Klasse 125 führten jedoch dazu, dass die „Lübeck“ Anfang 2019 in Bremerhaven ein weiteres Mal überholt wurde, um länger in Nutzung bleiben zu können. Nach einem Bericht der Kieler Nachrichten vom 30. April 2019 investierte das Verteidigungsministerium damals rund 5,4 Millionen Euro zusätzlich in die Fregatte. So konnte die ursprünglich für 2018 vorgesehene Außerdienststellung um drei Jahre verschoben werden. Jetzt gab es noch einmal eine Terminverlängerung obendrauf …

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Rostock. Am Montag dieser Woche (7. September) endete in der westlichen Ostsee die nationale Verbandsübung der Deutschen Marine GEREX. Da dieses Jahr die multinationale Übung „Northern Coasts“ (NoCo) aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt werden musste, hatte sich Vizeadmiral Andreas Krause, der Inspekteur der Marine, letztendlich für die nationale Übungsvariante entschieden. An GEREX – der „German Exercise 2020“ – beteiligten sich aber nicht nur deutsche Soldaten. Die Marine Estlands entsandte ein Minenjagdboot. Auch der NATO-Reaktionsverband Standing NATO Maritime Group 1 (SNMG 1) stieß kurzzeitig zur Ostseeübung dazu.

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Berlin/Kiel. Der Tender „Donau“ muss in die Werft: die planmäßige Instandhaltung des Versorgungsschiffs der Deutschen Marine ist vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) europaweit ausgeschrieben worden. Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am heutigen Montag (7. September) berichtet, kritisieren dies Gewerkschafter und auch Politiker. Der Auftrag könnte ins Ausland gehen. Nach dem Werftaufenthalt soll die „Donau“ – einer Stationierungsentscheidung folgend – in den neuen Heimathafen Kiel verlegen.

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Berlin. Im ersten Moment scheint die Frage weit hergeholt, bei näherer Betrachtung aber eröffnet sich durch sie ein äußerst interessanter Blick auf ein ganz spezielles Kapitel maritimer Sicherheit – auf die maritime Digitalisierung. Wie steht es um die maritime Digitalisierung? Cyberattacken und Hackerangriffe werden auch in Deutschland zu einer wachsenden Bedrohung für die Hafenwirtschaft. Bis zum 1. Januar 2021 müssen die verbindlich vorgeschriebenen neuen Richtlinien der Internationalen Schifffahrtsorganisation (International Maritime Organization, IMO) für ein angemessenes Cyber-Risikomanagement für Schiffe umgesetzt werden. Auch die militärische Seefahrt ist sich der Gefahren virtueller Angriffe auf Bordsysteme bewusst. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Marcus Faber befasste sich jetzt näher mit der Problematik. Er wollte in einer Schriftlichen Frage von der Bundesregierung wissen, welche maritimen Navigationsanwendungen (inklusive elektronische Seekarten) auf den Schiffen der Bundeswehr im Einsatz sind und ob diese Anwendungen möglicherweise „von Drittstaaten manipuliert oder zur Positionierung der deutschen Schiffe ausgelesen“ werden können.

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