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Nachrichten


Eckernförde/Berlin. Ein außergewöhnliches Stück unternehmerischer Öffentlichkeitsarbeit lieferte am heutigen Freitag (24. November) der Waffenproduzent SIG Sauer. Der sieht sich bei der Ausschreibung zur Beschaffung eines neuen Bundeswehr-Sturmgewehrs nach eigener Aussage „im Wettbewerb benachteiligt“. Dies sei „nicht akzeptabel“, so das in Eckernförde ansässige Unternehmen. Man werde deshalb kein Angebot abgeben und sich aus dem Vergabeverfahren zurückziehen. Ihre Entscheidung kommunizierte die SIG Sauer GmbH & Co. KG heute unter anderem über eine bundesweite Pressemitteilung. Fast alle Leitmedien griffen das Thema auf. So schrieb beispielsweise Die Welt von einer „spektakulären Entwicklung beim größten Gewehrauftrag der Bundeswehr der jüngeren Geschichte“. Spiegel online verdichtete den Inhalt des Firmenstatements auf die Schlagzeile „Waffenhersteller wirft Bundeswehr Bevorzugung von Heckler & Koch vor“.

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Düsseldorf/Unterlüß. Die Bundeswehr erhält in Kürze für ihre Kampfpanzer erstmals die neu von der Rheinmetall Waffe Munition GmbH entwickelte Vollkaliber-Übungsmunition 120 mm. Die Patrone trägt die Bezeichnung „DM98“ und ist das Nachfolgemodell der älteren „DM18“.

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Oberndorf am Neckar/Koblenz. Das schwäbische Unternehmen Heckler & Koch hat die Ausschreibung zur Ausstattung des Kommandos Spezialkräfte und des Kommandos Spezialkräfte der Marine mit dem Sturmgewehr HK416 A7 gewonnen. Die neue Waffe wird als Nachfolger des langgedienten G36K A4 voraussichtlich ab Anfang 2019 ausgeliefert. Insgesamt sollen die Spezialkräfte 1705 Gewehre HK416 A7 mit Zubehörteilen erhalten. Die ursprünglich geplanten Ziellaser sollen noch gesondert ausgeschrieben und beschafft werden.

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Berlin/Düsseldorf. Das Unternehmen Rheinmetall hat den Auftrag erhalten, sich an der Modernisierung von 104 Leopard 2-Kampfpanzern zu beteiligen. Die Kettenfahrzeuge sollen auf den neuesten Konstruktionsstand „Leopard 2 A7V“ gebracht werden. Wie der Düsseldorfer Technologiekonzern am heutigen Mittwoch (27. September) mitteilte, haben das Modernisierungspaket und weitere Leistungen einen Netto-Gesamtwert von rund 118 Millionen Euro.

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Berlin/Koblenz/Ehingen. Kurz vor Ende der Legislaturperiode hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages noch über Rüstungsvorhaben in Milliardenhöhe beraten. Die Beschaffungsentscheidungen wurden am 21. und 28. Juni getroffen. Wir haben bereits damit begonnen, uns in loser Folge mit dem einen oder anderen Bundeswehr-Projekt näher zu befassen. Heute folgt der Tagesordnungspunkt 32 des Haushaltsausschusses „Herstellung und Lieferung von 33 Geschützten Berge- und Kranfahrzeugen und 38 Geschützten Mobilkranfahrzeugen“. Dieser Auftrag ging an das Liebherr-Werk im baden-württembergischen Ehingen.

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