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Nachrichten


Leipzig/Koblenz. Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Leiden. In Deutschland erkranken jedes Jahr 5,3 Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression. Menschen aller Altersgruppen, Berufe und sozialer Lagen sind betroffen – auch Militärangehörige. Jetzt haben die deutschen Streitkräfte und die Stiftung Deutsche Depressionshilfe gemeinsam das Bündnis „Psychische Gesundheit in der Bundeswehr“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Versorgung von psychischen und insbesondere depressiven Erkrankungen bei Bundeswehrsoldaten zu verbessern. Die Initiative will über Depression aufklären, Vorurteile abbauen und Betroffene schneller in Behandlung bringen.

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Münster/Berlin. Zur Bewältigung von Katastrophen wie nach dem Starkregen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Sommer dieses Jahres müssen die organisatorischen Strukturen in Deutschland künftig deutlich modifiziert werden. Auch muss das Führungssystem und dessen Ausstattung aktualisiert und internationalen Standards angepasst werden. Das sind zwei Punkte aus einer Reihe von Forderungen und Empfehlungen, die jetzt eine rund 60 Personen umfassenden Expertenkommission „Starkregen“ erarbeitet hat. Zu der Kommission gehörten neben Vertretern von Behörden, Feuerwehren, Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz und den Johannitern sowie dem Technischem Hilfswerk auch Wissenschaftler verschiedener Hochschulen. Auch die Bundeswehr war in die Expertenrunde eingebunden.

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Ulm/Köln/Wachtberg/Truppenübungsplatz Jägerbrück. Die Bundeswehr hat vor Kurzem auf dem Truppenübungsplatz Jägerbrück in Torgelow eine Felderprobung unbemannter Landfahrzeuge (Unmanned Ground Vehicles, UGV) durchgeführt. Der Test fand statt im Rahmen der F&T-Studie „Unmanned Ground Vehicles zur Unterstützung abgesessener Kräfte“ (F&T = Wehrtechnische Forschung und Technologie). Die Studie wird federführend durchgeführt vom Amt für Heeresentwicklung (Köln) in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE (Wachtberg und Bonn). Unterstützung erhielten die Dienststelle des Deutschen Heeres und das FKIE unter anderem vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr und von der 6. Kompanie des Wachbataillons des Verteidigungsministeriums.

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Meppen. Die Wehrtechnische Dienststelle 91 (WTD 91) ist das Technologiezentrum für Waffen und Munition der Bundeswehr und mit einer Fläche von rund 200 Quadratkilometern der größte instrumentierte Schießplatz Westeuropas. Die Dienststelle hatte in der Zeit vom 28. August bis zum 3. September 2018 zu Erprobungszwecken eine sogenannte „Schießkampagne“ durchgeführt, bei der von einem Kampfhubschrauber Tiger an mehreren Tagen 70mm-Raketen abgefeuert worden waren. Bei dieser Schießkampagne im Emsland war am 3. September ein Brand entstanden, der erst am 10. Oktober endgültig gelöscht werden konnte. Mehr als 1000 Hektar des Hochmoores waren betroffen. Seither wird das stark geschädigte Feuchtgebiet renaturiert. Neue Moorraupen sollen dabei helfen …

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Bath (Großbritannien). Das britische Unternehmen Horstman, das zur Augsburger Renk Group gehört, hat einer aktuellen Pressemitteilung zufolge einen Exportauftrag „in Höhe von mehreren Millionen Pfund“ der Bundeswehr erhalten. Es handele sich um einen Folgeauftrag zur Lieferung von Hydropneumatik-Elementen der Marke „Horstman Hydrostrut®“ für den Schützenpanzer Puma des Deutschen Heeres, so die in Bath im Südwesten Englands ansässige Firma.

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