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Nachrichten


Lichtenau. Vor gut drei Wochen, am 14. Oktober, präsentierte das Dienstleistungsunternehmen für Analyse- und Testprojekte IABG (Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH) im ostwestfälischen Lichtenau ein Kettenfahrzeug, das einmal die Grundlage für einen künftigen Wiesel-Nachfolger sein könnte. Gezeigt wurde der „Gesamtsystemdemonstrator für einen zukünftigen Luftbeweglichen Waffenträger“, kurz GSD LuWa. Im Rahmen dieses Forschungs- und Technologie-Projekts (F&T-Projekt), mit dem im April 2020 begonnen wurde, will die IABG „Konzepte und Technologien eines möglichen Nachfolgesystems für den Waffenträger Wiesel 1“ untersuchen.

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Bath (Großbritannien). Das britische Unternehmen Horstman, das zur Augsburger Renk Group gehört, hat einer aktuellen Pressemitteilung zufolge einen Exportauftrag „in Höhe von mehreren Millionen Pfund“ der Bundeswehr erhalten. Es handele sich um einen Folgeauftrag zur Lieferung von Hydropneumatik-Elementen der Marke „Horstman Hydrostrut®“ für den Schützenpanzer Puma des Deutschen Heeres, so die in Bath im Südwesten Englands ansässige Firma.

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Düsseldorf/Bremen/Koropi (Ostattika, Griechenland). Die Rheinmetall Electronics GmbH und das griechische Unternehmen Intracom Defense haben vor Kurzem eine enge Kooperation im Bereich der fahrzeuggebundenen C4I-Systeme vereinbart. Rheinmetall Electronics gehört zur Division „Electronic Solutions“ innerhalb der „Defence“-Sparte der Rheinmetall AG. Die beiden Vertragspartner wollen nun ihre Aktivitäten für eine gemeinsame Entwicklung und Vermarktung eines fahrzeugbasierten C4I-Systems koordinieren, um heimische und internationale Märkte gemeinsam zu adressieren.

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Düsseldorf/Kassel/Koblenz. Das Unternehmen Rheinmetall hat eine neue Version des Transportpanzers Fuchs entwickelt. „Mit dem einsatzbewährten 6×6-Fahrzeug als Hochdach lassen sich eine Vielzahl von funktionalen Fähigkeiten im gesamten Einsatzspektrum umsetzen“, wirbt der Konzern für seine Neuerung, die einmal vom Gefechtsstandfahrzeug bis hin zum geschützten Sanitätskraftfahrzeug einsetzbar sein soll. Rheinmetall präsentierte den Demonstrator in der Konfiguration als geschütztes Sanitätskraftfahrzeug im Oktober anlässlich des Kongresses der Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz.

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Koblenz/Ditzingen. Es klingt verdächtig nach einem Schildbürgerstreich: Am 24. September dieses Jahres meldete DER SPIEGEL vorab, dass „die Bundeswehr für bis zu 600 Millionen Euro Tausende Uralt-Funkgeräte nachbauen“ will. Nach Informationen des Magazins habe das Koblenzer Beschaffungsamt mit dem französischen Rüstungskonzern Thales bereits einen entsprechenden Rahmenvertrag abgeschlossen. Konkret geht es um die Funkgerätefamilie SEM 80/90, die in den frühen 1980er-Jahren vom damaligen Stuttgarter Unternehmen Standard Elektrik Lorenz AG (SEL) für die Bundeswehr entwickelt und produziert worden war. SEL wurde später in Teilen von Thales übernommen.

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