Düsseldorf/Musei, Domusnovas (Sizilien, Italien)/Emek-Hefer (Israel). Auf heutigen Gefechtsfeldern werden zur Ortung und Bekämpfung zeitkritischer Ziele Präzisionsmunitionssysteme benötigt, die lenkbar sind und sich vor dem finalen Schlag bei Bedarf zurückrufen lassen. Sogenannte Loitering Munition erfüllt diese Anforderungen (Anm.: die Bezeichnung „Loitering Munition“ – eng übersetzt „herumlungernde Munition“ – leitet sich von der Fähigkeit der Systeme ab, sich über einen längeren Zeitraum unbemerkt im Luftraum über dem Zielgebiet aufzuhalten, um dann angepasst an die Lage eingesetzt zu werden). Dazu ist der Düsseldorfer Technologie- und Rüstungskonzern Rheinmetall vor Kurzem mit dem 2011 gegründeten israelischen Unternehmen UVision eine Partnerschaft eingegangen.
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Hamburg/Gilching. Mit der Gründung der Plath Solutions GmbH in Gilching bei München will das Hamburger Unternehmen nach eigenen Angaben seinen Wachstumskurs fortsetzen und den süddeutschen Raum erschließen. Die neue Gesellschaft ergänzt das Portfolio der Unternehmensgruppe Plath und – so der Systemintegrator – „positioniert sich damit als agile Einheit für innovative Projekte im Bereich Sicherheit und Verteidigung“. Dazu erklärt der mit Wirkung zum 1. August installierte Geschäftsführer der Plath Solutions GmbH, Jürgen Beck: „Wir richten uns gezielt an Kunden mit konkretem Bedarf – dort, wo smarte und unabhängige technische Integration gefragt ist.“
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Berlin/Halle/Meckenheim/Erding/Mainz. Die elektronische Kampfführung – kurz EloKa – ist längst zur zentralen Bedrohung für unbemannte Systeme geworden. Dies wird besonders durch den Ukrainekrieg deutlich. Um auf diese Herausforderungen Antworten zu finden, haben sich die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (kurz Cyberagentur, Halle), der Cyber Innovation Hub der Bundeswehr (Meckenheim) und das Innovationslabor System Soldat (Erding) zu einem gemeinsamen Innovationsvorhaben zusammengeschlossen: die SPECTRA-Challenge.
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Berlin. Am 22. September wurde in Berlin das Mitteldeutsche Institut für Sicherheitsindustrie gegründet. Damit soll ein Netzwerk für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbände mit dem Fokus auf Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft entstehen. Ziel des Instituts ist es nach eigenen Angaben, „die Kräfte zu bündeln, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und die Industrie Mitteldeutschlands sichtbar in nationale wie europäische Prozesse der Verteidigungswirtschaft einzubinden“.
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Taufkirchen. Sven Heursch hat zum 1. August 2025 bei der Hensoldt AG die neu geschaffene Position des „Head of Software-Defined Defence & Digitalisation“ übernommen. In dieser Funktion berichtet er direkt an CEO Oliver Dörre. Die Personalentscheidung hat das Unternehmen am 1. September in einer Pressemitteilung kommuniziert.
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