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Nachrichten


Niederstetten. Nach mehr als fünf Jahrzehnten Flugbetrieb mit der Bell UH-1D folgte jetzt beim Such- und Rettungsdienst der Bundeswehr „Land“ ein einschneidender Generationenwechsel. Die neue Maschine für die SAR-Kräfte des Deutschen Heeres heißt LUH SAR (LUH: Light Utility Helicopter/Leichter Unterstützungshubschrauber; SAR: Search and Rescue/Suchen und Retten). Basis des neuen Rettungssystems ist einer der modernsten Drehflügler der Bundeswehr, die H145 von Airbus Helicopters. Drei Monate vor dem vereinbarten Liefertermin – am 10. Dezember 2019 – war bereits bei Airbus in Donauwörth der erste von insgesamt sieben SAR-Hubschraubern dieses Typs an das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr übergeben worden. Mittlerweile sind alle sieben H145 LUH SAR vom Werk ausgeliefert worden und die ersten Besatzungen einsatzbereit. Die lange und erfolgreiche Ära der Legende Bell UH-1D kann zu Ende gehen …

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Friedrichshafen. Der Rolls-Royce-Geschäftsbereich „Power Systems“ mit seiner Kernmarke „MTU“ will künftig stärker als integraler Bestandteil des britischen Technologiekonzerns Rolls-Royce wahrgenommen werden. Dies teilte die Unternehmenszentrale in Friedrichshafen am 6. August in einer Presse-Info mit. Rolls-Royce Power Systems beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter und vertreibt unter der Bezeichnung „MTU“ unter anderem Motoren und Antriebssysteme für Schiffe, schwere Land- und Schienenfahrzeuge sowie militärische Fahrzeuge.

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Koblenz/München. Die MTU Aero Engines AG wird in den kommenden fünf Jahren alle Antriebe der deutschen A400M-Militärtransporter betreuen. Das Instandhaltungskonzept für die Triebwerke TP400-D6 orientiert sich an zivilen Standards. Das teilte am heutigen Dienstag (10. Oktober) das Unternehmen, das seit vielen Jahren Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr ist, mit. Den Rahmenvertrag schloss die MTU mit dem Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Beide Seiten äußerten sich nicht zum Auftragsvolumen.

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München/Erding. Der Betriebsteil Erding der MTU Aero Engines AG hat eine neue Führung. Seit dem 1. November leitet nun Gerhard Bähr den Unternehmensstandort. Der langjährige Programmchef der militärischen Triebwerke TP400-D6 (Airbus A400M) und Tyne (Transall C-160) am MTU-Hauptstandort München folgt Josef Arlt nach, der die Firma auf eigenen Wunsch verlässt.

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Berlin. Die ILA Berlin Air Show 2016 ist zu Ende. Den Schlusspunkt am Himmel setzte am heutigen Samstag (4. Juni) gegen 18 Uhr noch einmal ein Eurofighter der deutschen Luftwaffe mit einer beeindruckenden Leistungsdemonstration. Die internationale Leitmesse für alle Geschäftsfelder der globalen Aerospace-Industrie war auch in diesem Jahr eine Veranstaltung der Superlative. Vom 1. bis zum 4. Juni präsentierten in Schönefeld 1017 Aussteller aus 37 Ländern ein breites Spektrum ihrer aktuellen Produkte und Projekte. Rund 150.000 Fach- und Privatbesucher strömten an den vier Messetagen auf das 250.000 Quadratmeter große Gelände „Berlin ExpoCenter Airport“, darunter hochrangige Delegationen aus Deutschland und der ganzen Welt. Alles in allem hatten sich 3300 Journalisten aus 50 Ländern akkreditiert. Im Flugprogramm und auf dem Freigelände wurden etwa 200 Fluggeräte vorgestellt. Insgesamt 50 Kongresse und Tagungen boten der Fachwelt aktuelles Branchenwissen – Digitalisierung und 3D-Druck, Industrie 4.0 und Ökoeffizienz waren nur einige der zahlreichen Konferenzschwerpunkte. Und natürlich war die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung 2016 auch diesmal wieder – wie bereits in unserem letzten ILA-Beitrag geschildert – die ideale Plattform für Unternehmen der Wehrtechnik- und Rüstungsbranche …

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