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Nachrichten


Kabul (Afghanistan)/Mainz. Es ist gut drei Jahre her, dass die Sicherheitskräfte Afghanistans die volle Verantwortung für ihr Land übernahmen. Der damalige NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, extra zur Übergabezeremonie in die Hauptstadt Kabul gereist, sprach von einem „Meilenstein“. Es klang zuversichtlich, als der Däne an jenem 18. Juni 2013 darauf verwies: „Vor zehn Jahren gab es keine nationalen afghanischen Sicherheitskräfte. Vor fünf Jahren waren sie ein Bruchteil von dem, was sie heute sind. Jetzt gibt es 350.000 afghanische Soldaten und Polizisten.“ Dass Quantität nicht der alleinige Garant für militärischen Erfolg sein kann, belegt die aktuelle Sicherheitslage am Hindukusch. Sie ist äußerst fragil. Dies zeigt auch auf beklemmende Weise die mehrfach ausgezeichnete Dokumentation „Allein gegen die Taliban – afghanische Soldaten an der Front“, die ZDFinfo am morgigen Freitag (19. August) ab 12:45 Uhr ausstrahlt. Die Doku von Saeed Taji Farouky und Michael McEvoy ist eingebettet in einen ZDF-Thementag, der sich mit Islamismus und „Heiligem Krieg“ befasst.

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Nordholz/Cuxhaven. Jubiläumsfestakt am gestrigen Donnerstag (11. August) in Nordholz, der Heimat des Marinefliegergeschwaders 3 „Graf Zeppelin“. Seit 30 Jahren kooperieren das Bundesministerium der Verteidigung und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur beim Umweltschutz im deutschen Küstenvorfeld. Piloten des Geschwaders sind mit zwei Turbo-Prop-Maschinen des Typs Do 228 LM – zivil beauftragt durch das Havariekommando in Cuxhaven – ständig über der Nord- und Ostsee unterwegs, um Umweltsünder auf See aufzuspüren. Einen Tag vor dem Festakt hatten die Marineflieger mit einer der beiden blau-weißen Dornier den 13.000sten Flug seit 1986 in der luftgestützten Seeraumüberwachung durchgeführt. Damit hat die deutsche Marine in den vergangenen drei Jahrzehnten zugleich mehr als 40.000 Flugstunden über Nord- und Ostsee auf der Jagd nach Meeresverschmutzern absolviert.

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Düsseldorf/Berlin. Wenn es in Deutschland zu Massenevakuierungen kommen sollte, dann sind die Behörden nur auf die Notfallunterbringung von rund einem Prozent der Bevölkerung vorbereitet. Dies berichtete die Rheinische Post in ihrer Ausgabe vom vergangenen Freitag (5. August). Die in Düsseldorf erscheinende Tageszeitung zitierte dabei aus dem ihr vorliegenden Entwurf für die neue „Konzeption Zivile Verteidigung“ der Bundesregierung.

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Frankfurt am Main. Die Waffe ist ein Instrument – ein Instrument mit vielen Gesichtern. Sie steht sowohl für die Ausübung von Gewalt, aber auch für die Verhinderung von Gewalt. Ellen Blumenstein hat sich intensiv mit dem Aspekt der Mehrdeutigkeit von Waffen befasst. Als frühere Chefkuratorin des Ausstellungshauses Kunst-Werke (KW) Berlin hatte sie dort im vergangenen Jahr gemeinsam mit Daniel Tyradellis die Mottoschau „Fire & Forget“ inszeniert. Die Schau war der Frage nachgegangen, wie Waffen und Gewalt in der Kunst der Gegenwart behandelt werden. Demnächst präsentieren Blumenstein und Tyradellis im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main „Fire & Forget 2“. Diese Ausstellung, die den Titel „Unter Waffen“ trägt, folgt den Spuren von Waffen und Militärästhetik in Mode, Design, Kunst und Alltagskultur.

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Schrobenhausen. Thomas Gottschild ist seit wenigen Tagen neuer Geschäftsführer der MBDA Deutschland GmbH. Darüber hinaus ist er Mitglied im Vorstand des MBDA-Konzerns und nimmt dort als Executive Group Director Improvement konzernübergreifend die Verantwortung für alle Verbesserungsprojekte wahr. Dies teilte die Presseabteilung des Unternehmens jetzt am Freitag (29. Juli) mit.

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