Stockholm/Überlingen. Das schwedische Verteidigungs- und Sicherheitsunternehmen Saab AB ist von seinem deutschen Partner Diehl Defence mit der Lieferung von Flugkörper-Startbehältern für das zweite Los „Korvette K130“ beauftragt worden. Die Startbehälter können den schweren schwedisch-deutschen Seezielflugkörper RBS15 Mk3 oder dessen Nachfolger Mk4 aufnehmen. Nach Angaben von Saab hat der Auftrag einen Gesamtwert von umgerechnet rund 15,2 Millionen Euro.
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Meckenheim/Essen. Das Essener IT-Unternehmen secunet Security Networks AG wurde vor Kurzem mit der Lieferung von mehreren Hundert Systemen „SINA Workstation H“ beauftragt. Die SINA Workstation ist ein mobil und stationär einsetzbarer Krypto-Client, der in unterschiedlichen Konfigurationen für die Verarbeitung von Verschlusssachen bis einschließlich GEHEIM, NATO SECRET und SECRET UE/EU SECRET zugelassen ist. Die zu liefernden Komponenten sind für das Military Message Handling System (MMHS) der Bundeswehr bestimmt und sollen bis Ende 2018 ausgeliefert werden. Das Auftragsvolumen beläuft sich secunet zufolge auf einen „mittleren einstelligen Millionen-Euro-Betrag“.
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Koblenz/Donauwörth. 15 Jahre ist es her, seit der Vorläufer des heutigen Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, das damalige Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, den ersten deutschen Unterstützungshubschrauber Tiger (UH Tiger) zur Erprobung erhielt. Zwei Jahre später wurden erste deutsche Serien-Tiger an die deutsch-französische Flugschule in Le Luc für die Pilotenausbildung überführt. In den darauffolgenden Jahren haben sich nicht nur die Anforderungen an das Fluggerät – besonders wegen der Einsätze in Afghanistan und Mali – geändert, auch die offizielle Bezeichnung „UH Tiger“ ist mittlerweile vom Amt für Heeresentwicklung geändert worden in „Kampfhubschrauber Tiger“. Am 25. Juli erhielt die Bundeswehr nun vom Hersteller den letzten der insgesamt 68 vereinbarten KH Tiger.
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Berlin/Koblenz. Im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz sollen Vertragsunterlagen zur Wartung und Instandsetzung von Panzern und anderem Großgerät verloren gegangen sein. Dies bestätigte das Verteidigungsministerium dem ARD-Hauptstadtstudio. Brisant daran sei, so das Gemeinschaftsstudio aller neun Landesrundfunkanstalten in Berlin, dass die Unterlagen für die Arbeiten in den Werken der bundeseigenen Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (HIL) gebraucht würden. Das Unternehmen HIL soll – geht es nach der Union – verkauft werden.
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Donauwörth/Bückeburg/St. Augustin. Das Unternehmen Airbus Helicopters hat jetzt die fünfte und letzte H135 für das Internationale Hubschrauberausbildungszentrum der Bundeswehr in Bückeburg ausgeliefert. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat die Hubschrauber für die Ausbildung und Scheinerhaltung von Piloten über den Vertragspartner ADAC Luftfahrt Technik GmbH geleast. Die fünf Helikopter ergänzen die 14 Trainingsmaschinen der H135-Familie, die in Bückeburg seit dem Jahr 2000 im Einsatz sind und bereits mehr als 100.000 Flugstunden geleistet haben.
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