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Nachrichten


München/Vandenberg Space Force Base (County of Santa Barbara, Bundesstaat Kalifornien, USA). Mit dem erfolgreichen Start der SpaceX-Mission „Transporter-15“ von der amerikanischen Vandenberg Space Force Base hat die Universität der Bundeswehr München jetzt die Mission „GENA-OT1“ im Weltraum begonnen. Der Start erfolgte am gestrigen Freitag (28. November). Der aus 16 Einheiten/Units (16U) bestehende CubeSat ist Teil der Forschungsinitiative „SeRANIS“ der Bundeswehr-Universität und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und beherbergt Nutzlasten von verschiedenen Forschungseinrichtungen. Er soll als Testplattform für Schlüsseltechnologien in Kommunikation, Erdbeobachtung, Strahlungsschutz und Künstlicher Intelligenz dienen.

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Bonn/Wachtberg/Koblenz-Schmidtenhöhe/Uedem. Im erdnahen Weltraum ziehen mehrere tausend Satelliten ihre Bahnen. In diesem Bereich befinden sich aber auch zigtausend Teile Weltraumschrott – insgesamt wohl mehr als 10.000 Tonnen Material. Der größte Teil davon hat sich auf niedrigen Orbits in Höhen von bis zu 2000 Kilometern, im sogenannten „Low Earth Orbit“ (LEO), festgesetzt. Eine Kollision mit genutzter Infrastruktur im Weltraum ist damit höchst wahrscheinlich. Auch die Internationale Raumstation ISS ist auf ihrem Orbit in rund 400 Kilometern Höhe von diesem Müll betroffen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Bundeswehr können sich jetzt ein besseres Bild von den Objekten im All machen: mit dem System GESTRA (German Experimental Space Surveillance and Tracking Radar/Deutsches Experimentelles Weltraumüberwachungs- und Verfolgungsradar).

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