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Nachrichten


Düsseldorf/Bremen/Merignac (Nouvelleaquitaine, Frankreich). Die Partnerunternehmen Rheinmetall Electronics GmbH und Thales AVS France SAS werden weiterhin gemeinsam die Helikopter-Simulatoren zur Ausbildung der Besatzungen des Kampfhubschraubers Tiger betreuen. Die europäische Rüstungsagentur OCCAR erteilte dazu im Sommer dieses Jahres den entsprechenden Auftrag in Form eines Integrated Service Support-Vertrages. Der Vertrag hat eine Laufzeit vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2025. Nach Angaben von Rheinmetall ist mit der Beauftragung für den Düsseldorfer Konzern ein Umsatz „im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich“ verbunden.

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Meppen. Die Wehrtechnische Dienststelle 91 (WTD 91) ist das Technologiezentrum für Waffen und Munition der Bundeswehr und mit einer Fläche von rund 200 Quadratkilometern der größte instrumentierte Schießplatz Westeuropas. Die Dienststelle hatte in der Zeit vom 28. August bis zum 3. September 2018 zu Erprobungszwecken eine sogenannte „Schießkampagne“ durchgeführt, bei der von einem Kampfhubschrauber Tiger an mehreren Tagen 70mm-Raketen abgefeuert worden waren. Bei dieser Schießkampagne im Emsland war am 3. September ein Brand entstanden, der erst am 10. Oktober endgültig gelöscht werden konnte. Mehr als 1000 Hektar des Hochmoores waren betroffen. Seither wird das stark geschädigte Feuchtgebiet renaturiert. Neue Moorraupen sollen dabei helfen …

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Faßberg/Niederstetten/Fritzlar/Vidsel (Schweden). Es ist eine „nutzerseitige Qualitätskontrolle“ – was sich so harmlos und bürokratisch anhört, bringt Mensch und Material an die Leistungsgrenzen. Bei zweistelligen Minustemperaturen unterzieht die Division Schnelle Kräfte (DSK) derzeit auf dem nordschwedischen Testgelände bei Vidsel zwei Kampfhubschrauber Tiger und zwei Transporthubschrauber NH90 einer „Einsatzprüfung in großer Kälte und unter extremen Wetterbedingungen“. An diesem Härtetest, der vielsagend „Arctic Trial“ heißt, nehmen rund 100 Bundeswehrangehörige teil. Etwa 200 Tonnen Material wurden für „Arctic Trial“ nach Nordschweden geschafft.

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Berlin. Es ist doch erstaunlich, wie oft mittlerweile Verschlusssachen aus dem Dienstbereich des Bundesministeriums der Verteidigung an Medien „durchgestochen“ werden. Dieser Gang an die Öffentlichkeit mit vertraulichen Unterlagen über interne Probleme der Truppe hat offensichtlich Methode. Erst jetzt wieder berichtet die BILD-Zeitung – in ihrer heutigen Printausgabe (2. Januar) und online – über zwei Waffensysteme, die momentan kaum einsatzbereit sind. Piloten könnten „wegen zu langer Inspektionen“ nicht ausreichend fliegen, meldet das Boulevardblatt. Nur 20 von 152 Bundeswehr-Helikoptern seien derzeit einsatzbereit.

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Le Luc (Frankreich)/Fritzlar. Die Partnerunternehmen Rheinmetall Electronics GmbH und Thales AVS France SAS haben jetzt die Modernisierung der Flugsimulatoren für den Kampfhubschrauber Tiger abgeschlossen. Dies teilten sie am heutigen Dienstag (12. November) in einem gemeinsamen Pressetext mit. Der Tiger gilt als ein äußerst komplexes Waffensystem, dessen Abbildung in einem Simulator enorme Ansprüche an Hard- und Software stellt. Die Tiger-Simulatoren zählen laut Rheinmetall demnach „zu den leistungsfähigsten Full-Mission-Simulatoren für Kampfhubschrauberbesatzungen weltweit“. Nach Abschluss der Modernisierung sind an allen vier Ausbildungsstandorten – Le Luc, Pau und Phalsbourg in Frankreich sowie Fritzlar in Deutschland – nun insgesamt 20 Flugsimulatoren in Betrieb: acht Full-Mission-Simulatoren (FMS) und zwölf Cockpit-Procedure-Trainer (CPT).

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