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Nachrichten


Berlin/Bonn/Brüssel. Nach Angaben von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen verzeichnet die Bundeswehr tagtäglich rund 4500 Zugriffsversuche von außen auf ihre Netzwerke. Zahlreiche dieser Cyberangriffe müssen offenbar der „Gefahrenstufe hoch“ zugerechnet werden. Der Welt am Sonntag (16. April) sagte von der Leyen: „Viele dieser Angriffe sind automatisiert – da versucht ein Computernetzwerk automatisch durch unsere Firewalls zu gelangen.“ Viel gefährlicher seien da schon „die maßgeschneiderten Angriffe“, sogenannte APTs (Advanced Persistent Threats), hinter denen deutsche Sicherheitsbehörden vor allem offizielle Akteure fremder Staaten vermuten. Die Bundeswehr stemmt sich nun massiv gegen die wachsenden Bedrohungen aus der digitalen Welt. Am 5. April hat die Ministerin dazu mit einem feierlichen Appell in Bonn das Kommando Cyber- und Informationsraum (CIR) in Dienst gestellt. Jetzt wirbt die Truppe auch mit „Cyber Days“ um IT-Spezialisten für ihren neuen Organisationsbereich.

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Bonn. Die Streitkräftebasis wird seit dem heutigen Dienstag (6. Oktober) von einem Luftwaffengeneral geführt. Im Rahmen eines feierlichen Appells auf der Bonner Hardthöhe übernahm Generalleutnant Martin Schelleis das Kommando über den Organisationsbereich von Vizeadmiral Manfred Nielson. Der neue Inspekteur der Streitkräftebasis war zuletzt Kommandierender General des Luftwaffentruppenkommandos in Köln-Wahn. Schelleis kann auf eine 37-jährige Erfahrung in nationalen und internationalen Verwendungen mit mehreren Einsätzen in Afghanistan zurückblicken. Den Kommandowechsel nahm der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, vor.

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