Berlin/Paderborn. Die deutschen Streitkräfte sollen von derzeit knapp 183.000 auf 260.000 aktive Soldaten – Männer und Frauen – anwachsen. Außerdem ist geplant, eine gut 200.000 Kräfte umfassende starke Reserve aufzubauen. Dazu soll die Zahl der Wehrdienstleistenden steigen: von momentan jährlich etwa 15.000 auf 40.000 ab dem Jahr 2031. Vor dem Hintergrund dieser ehrgeizigen Personalplanungen müssen nun auch rasch neue Kasernenunterkünfte und andere militärische Gebäude her.
„Infrastruktur, das ist die Basis für den personellen und materiellen Aufwuchs“, erklärte dazu Verteidigungsminister Boris Pistorius am 7. Oktober in Berlin. An diesem Dienstag fand im Bendlerblock die dritte Fachkonferenz „Infrastruktur“ mit Vertretern der Länder statt.
Pistorius präsentierte dort konkrete Pläne, wie die Bauvorhaben für die Bundeswehr – und damit ganz besonders die Zahl der Unterkünfte – stark erhöht werden können. Er plant, zunächst 270 Kompaniegebäude bei der Industrie in Auftrag zu geben. Für den Kauf von standardisierten Produkten sollen Rahmenverträge mit der Industrie geschlossen werden. Damit wird in sehr kurzer Zeit so viel Infrastruktur bereitgestellt wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr.
Baubeginn ist bereits 2027. Ab dann werden die Kompaniegebäude auf den schon bestehenden Liegenschaften der Truppe errichtet – und zwar nach einer modularen Bauweise. Das Ministerium greift dabei auf das „G-CAP“-Modell (steht für „German Armed Forces Contractor Augmentation Program“). Das Programm wird bereits seit 2017 erfolgreich in Einsatzgebieten genutzt, um schnell und lageangepasst Unterbringungs- und Sanitätseinrichtungen bereitzustellen.
Bei den Modulen von „G-CAP“ sind beispielsweise Größe und Formen von Räumen vorgegeben, je nach Raumfunktion (also ob es sich um Sanitätseinrichtungen oder Schlafstuben handelt). Dies ermöglicht den „Kasernenbau vom Fließband“.
Ein an einer Zusammenarbeit mit der Bundeswehr interessiertes Bauunternehmen ist die in Paderborn beheimatete BREMER SE, die wir in Kürze in unserem neuen Online-Themenhefte (e-Special) vorstellen wollen.
Bei der Fachkonferenz des Verteidigungsministeriums waren sich alle Teilnehmer einig, dass bei allen künftigen Bauvorhaben für die deutschen Streitkräfte Standardisierung der wichtigste Beschleunigungsfaktor sein wird. Langwierige Einzelplanungen sollen laut Ministerium nur noch dort stattfinden, wo es unbedingt erforderlich ist. Die BREMER SE setzt in ihrem Leistungsangebot immer wieder bewusst auf den bereits seit vielen Jahren von ihr praktizierten Einsatz von Fertigteilen.
Die BREMER SE steht für innovatives Bauen und zukunftsorientierte Strategien. Das in dritter Generation inhabergeführte Familienunternehmen plant und realisiert Gebäude mit höchsten Anforderungen an Sicherheit, Funktionalität und Verfügbarkeit. BREMER ist eines der 20 größten Bauunternehmen in Deutschland und führend im Bereich „Schlüsselfertiges Bauen von Gewerbeimmobilien“ und agiert heute an 15 Standorten in Deutschland, zwei in Polen und einem in Tschechien.
Für die Kunden aus Industrie und Gewerbe realisiert BREMER Bauobjekte in jeder gewünschten Größenordnung. Das Produktspektrum reicht vom Bürogebäude über Einrichtungshäuser, temperaturgeführte Gebäude, Logistikgebäude und Produktionsgebäude bis hin zu Verbrauchermärkten.
Dabei steht der Mehrwert von Immobilien immer im Vordergrund. Von der innovativen Projektentwicklung und der präzisen Planung über den schlüsselfertigen Bau oder die nachhaltige Sanierung bis hin zum reibungslosen Betrieb durch den Immobilien Service – das ist der 360-Grad-Ansatz von BREMER.
Im militärischen Kontext bietet der Generalunternehmer schlüsselfertige Komplettlösungen für anspruchsvollste Bauaufgaben. In Rekordzeit werden moderne Logistik- und Produktionsgebäude realisiert, die durch eine besonders robuste Bauweise und kurze Bauzeiten überzeugen.
Kunden profitieren zudem von der kompetenten und reibungslosen Komplettbetreuung: von der Projektentwicklung über die Fertigung bis zum schlüsselfertigen Bau und den Serviceleistungen für das Gebäude im laufenden Betrieb. Geplant und gefertigt wird in eigenen Werken am Hauptsitz Paderborn und in Leipzig.
Die Stahlbetonfertigteile aus den unternehmenseigenen und zertifizierten Werken überzeugen durch hohe Maßgenauigkeit, Festigkeit und Langlebigkeit. Sie bilden sowohl physisch als auch konstruktiv die Grundlage für eine besonders widerstandsfähige Gebäudestruktur, die auch unter außergewöhnlichen Belastungen zuverlässig besteht. Projektleiter Maik Juth bringt es auf den Punkt: „Schutz beginnt nicht morgen – sondern jetzt! BREMER ist Ihr Partner für sicherheitsrelevante Bauprojekte.“
Kontakt:
BREMER SE
Grüner Weg 28-48
33098 Paderborn
Tel. +49 (0) 5251 770-0
Fax +49 (0) 5251 770-110
info@bremerbau.de
www.bremerbau.de
Unser Bildmaterial zeigt:
1. Verteidigungsminister Boris Pistorius am 7. Oktober 2025 in Berlin bei der dritten Fachkonferenz „Infrastruktur“.
(Foto: Christian Vierfuss/Bundeswehr)
2. und 5. Blick auf das Werksgelände der BREMER SE am Stammsitz Paderborn.
(Fotos: BREMER SE)
3. und 4. Das Bauunternehmen beschäftigt mehr als 1400 Mitarbeiter aus 44 Nationen.
(Fotos: BREMER SE)
Kleines Beitragsbild: Symbolaufnahme „Bundeswehr-Kaserne“, entstanden im September 2021 vor der Berliner General-Steinhoff-Kaserne, dem Standort des Kommandos Luftwaffe.
(Bild: Helgoland01/Flickr)
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