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Am 7. Oktober dieses Jahres fand im Verteidigungsministerium in Berlin die „Dritte Fachkonferenz Infrastruktur“ statt. Minister Boris Pistorius lobte dort die Fortschritte bei der Beschleunigung des militärischen Bundesbaus. Er präsentierte zudem konkrete Pläne, wie die Zahl der Soldatenunterkünfte mittelfristig massiv erhöht werden können.
Der Ausbau der Bundeswehr-Infrastruktur ist ein wichtiger Teil der Vorbereitung auf die geplante Einführung des freiwilligen Wehrdienstes, durch den die Zahl der Rekruten voraussichtlich von 15.000 auf 40.000 pro Jahr steigen wird.
Gebaut werden sollen nun vor diesem Hintergrund bis 2031 insgesamt 270 neue Kompaniegebäude nach einem standardisierten Verfahren in Modulbauweise – „Kasernenbau am Fließband“. Derzeit fehlen in den Kasernen bundesweit rund 7500 Betten. Ab 2027 sollen nach und nach Tausende Betten- und Wohnplätze in bestehenden Kasernen „nachgerüstet“ werden.
Für die in Paderborn ansässige BREMER SE bietet sich eine Zusammenarbeit mit der Bundeswehr förmlich an. BREMER ist eine der 20 größten Baufirmen in Deutschland und führend im Bereich „Schlüsselfertiges Bauen von Gewerbeimmobilien“. Im militärischen Kontext bietet der Generalunternehmer Komplettlösungen, die – so das Unternehmen – „durch eine besonders robuste Bauweise und kurze Bauzeiten überzeugen“.
Unser heutiges Themenheft (e-Special) bundeswehr-journal 8/2025 blickt zurück auf die letzte Berliner Fachkonferenz „Infrastruktur“ und stellt danach das ostwestfälische Bauunternehmen in seiner Reihe „Firmenporträt“ vor. Das e-Special haben wir für Sie in unserem Servicebereich „bundeswehr-journal (Bibliothek)“ beim Dienstleister Yumpu-Publishing eingestellt. Sie können dort den Inhalt ansehen und ausdrucken, auch ein Download der Datei ist möglich. Über die ESC-Taste in Yumpu kommen Sie hierhin zurück. Zu unserem Porträt „BREMER SE“:
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Ihr
Christian Dewitz
(Herausgeber/Chefredakteur)
Zu unserem Bildmaterial:
1. und 2. Ein Beispiel für den inzwischen forcierten militärischen Bundesbau – Errichtung eines dreigeschossigen Gebäudes mit einer Bruttogrundfläche von 4400 Quadratmetern in der Clausewitz-Kaserne in Burg. Der Neubau hat 100 Einzelunterkünfte. Baubeginn war Ende 2021. In der Clausewitz-Kaserne sind mehr als 1700 Bundeswehrsoldaten und -soldatinnen stationiert. Zu dem Projekt erklärt der Bauträger: „Als Bauweise für das Unterkunftsgebäude wurde Stahlbeton- und Mauerwerksbau gewählt, wobei die Fassade aus einem Wärmedämmverbundsystem besteht. Bei der Baumaßnahme [war/ist] als Pilotprojekt ,Bundeswehr-Unterkunftsgebäude (Neubau)‘ das Bewertungssystem ,Nachhaltiges Bauen (BNB)‘ anzuwenden.“ Beim nachhaltigen Bauen hat der Bund diverse Vorgaben für die von ihm genutzten Gebäude aufgestellt: Unter anderem sollen durch einen niedrigen Energieverbrauch und eine Reduzierung der Lebenszyklus-Kosten die Ressourcen geschont werden. Das Unterkunftsgebäude in Burg wurde im April 2025 fertigstellt. Für den Bau sind Gesamtkosten von 10,14 Millionen Euro veranschlagt.
(Fotos: Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt/Amt für Bundesbau Rheinland-Pfalz)
3. Zentrale des Bauunternehmens BREMER SE in Paderborn.
(Foto: BREMER SE)
Kleines Beitragsbild: Ankündigung unseres Online-Themenhefts bundeswehr-journal „Firmenporträt BREMER SE“. Das einmontierte Cover zeigt einen Kran auf dem BREMER-Firmengelände in Paderborn.
(Titelfoto unseres e-Special 8/2025: BREMER SE)
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