Berlin. Mit „Quadriga 2027“ geht die streitkräftegemeinsame Übungsserie der Bundeswehr in ihre vierte Auflage. Von März bis Mai nächsten Jahres wird die Truppe in verschiedenen Teilübungen zu Land, Wasser und in der Luft die Verteidigung Deutschlands und des NATO-Bündnisgebietes trainieren. Über Einzelheiten informierte bereits jetzt das Presse- und Informationszentrum der Luftwaffe (im Kommando Luftwaffe).
Innerhalb von „Quadriga“ wird „Air Defender 27“ dabei die Kernübung der Deutschen Luftwaffe sein. Im Zeitraum vom 3. bis 14. Mai nächsten Jahres soll dazu eines der größten NATO-Luftstreitkräfte-Manöver rund 200 Kampf- und Unterstützungsflugzeuge aus verbündeten Ländern im Schwerpunkt zu militärischen Flugplätzen in Norddeutschland führen. Dort werden sie – gemeinsam mit der Bundeswehr – die Bündnisverteidigung in der Luft und am Boden üben.
Der Übungsflugbetrieb wird den Planungen zufolge vorrangig in der Nordhälfte Deutschlands stattfinden, insbesondere über der Nordsee und im Bereich Mecklenburg-Vorpommern. Flugbetrieb ist in allen Flughöhen vorgesehen.
Mit Auswirkungen für die zivile Luftfahrt ist – ähnlich wie bei „Air Defender 23“ – im gesamten Übungszeitraum zu rechnen. Welche Anpassungen konkret zu erwarten sind, wird die Deutsche Luftwaffe mit den Akteuren der zivilen Luftfahrt im weiteren Planungsverlauf noch gemeinsam erarbeiten. Ebenfalls sollen die Übungsanteile und hieraus resultierende Bewegungen im Luftraum von Nachbarstaaten Deutschlands abgestimmt werden.
Experten der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und von Eurocontrol werden die Planung der Übung von Anfang an begleiten, um den zivilen und militärischen Flugbetrieb sicher und effizient aufeinander abzustimmen.
Auch während der späteren Durchführung soll die zivile Flugsicherung in den militärischen Dienststellen beratend und koordinierend tätig sein, um eine flüssige Abwicklung der Flugbewegungen zu ermöglichen. Diese enge zivil-militärische Integration hat sich bereits bei „Air Defender 23“ und zahlreichen Übungen zuvor bewährt.
Zu unserem Bildmaterial:
1. Der Airbus A400M mit der Kennung „54+21“ mit einer Sonderfolierung bei der Luftwaffenübung „Air Defender 23“; die Aufnahme entstand am 6. Juni 2023.
(Foto: Christian Timmig/Bundeswehr)
2. Der Übungsflugbetrieb bei „Quadriga 27“ beziehungsweise „Air Defender 27“ wird nach Angaben der Deutschen Luftwaffe vorrangig in der Nordhälfte Deutschlands stattfinden, insbesondere über der Nordsee und im Bereich Mecklenburg-Vorpommern. Flugbetrieb ist in allen Flughöhen vorgesehen.
(Grafik: Presse- und Informationszentrum der Luftwaffe; Bearbeitung: mediakompakt)
Kleines Beitragsbild: „Air Defender 23“ – ein Kampfflugzeug Eurofighter vom Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ während der damaligen Übung am 12. Juni 2023.
(Foto: Patrik Bransmöller/Bundeswehr)
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Weitere Informationen: https://www.thalesgroup.com/de/solutions-catalogue/defense/air/samp/t-ng-luftverteidigungssystem.
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