Taufkirchen. Inka Tews hat mit Wirkung zum 1. Mai 2026 die Position als „Chief Human Resources Officer“ (CHRO) des Systemhauses Hensoldt AG übernommen. Sie trägt damit die Verantwortung für das globale Personalwesen des Unternehmens, das Facility Management einschließlich der Konzernsicherheit sowie für den Bereich „Nachhaltigkeit“. Tewes ist damit zugleich Mitglied des Hensoldt-Vorstandes.
Tews bringt für ihre neue Aufgabe mehr als 25 Jahre Erfahrung im Personalmanagement internationaler Technologiekonzerne mit. Zuletzt leitete sie als Senior Vice President „Human Resources“ (HR) globale HR-Bereiche mit dem Schwerpunkt „Business Partnering“ bei Infineon Technologies, einem führenden deutschen Halbleiterhersteller mit Sitz in Neubiberg bei München. Dort gestaltete sie maßgeblich personelle Strukturen für globale Wachstums- und Transformationsphasen.
Tews berufliche Vita umfasst zudem mehrjährige Führungserfahrung in Nordamerika sowie fundierte Expertise in der Organisationsentwicklung und im Bereich „Post-Merger-Integration“ (Anm.: Unter Post Merger Integration – kurz PMI – versteht man die Integrationsphase nach einer rechtlichen Zusammenlegung mindestens zweier Unternehmen, bei der Prozesse und Strukturen vereinheitlicht und Geschäftsbereiche auch organisatorisch zusammengelegt werden).
Hensoldt gilt als eine der führenden europäischen Hightech-Firmen der Verteidigungs- und Sicherheitsbranche mit Sitz in Taufkirchen bei München. Das Unternehmen entwickelt Sensorlösungen, Elektronik und Software für die Bereiche Luft, Land, See, Cyber und Weltraum und unterstützt Streitkräfte weltweit dabei, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und fundierte operative Entscheidungen zu treffen.
Aufbauend auf jahrzehntelanger Erfahrung in missionskritischer Sensorik verbindet Hensoldt Radar-, Optronik-, Elektronik- und Cyber-Kompetenzen mit datengetriebener Software und Künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, Sensordaten aus unterschiedlichen Plattformen und Domänen zu integrieren, zu analysieren und zu einem verlässlichen Lagebild zu fusionieren. Mittlerweile hat sich das Unternehmen vom klassischen Sensoranbieter zu einem Systemintegrator der neuen Generation entwickelt (einem „Neo-Systemhaus“, das vernetzte, softwaredefinierte Verteidigungsfähigkeiten ermöglicht und Informationsüberlegenheit im Einsatz unterstützt – so die Hensoldt-Eigendarstellung).
Im Geschäftsjahr 2025 erzielte der börsennotierte Rüstungskonzern mit rund 9500 Beschäftigten einen Umsatz von etwa 2,46 Milliarden Euro.
Oliver Dörre, CEO der Hensoldt AG, sagte in Taufkirchen über die Spitzenpersonalie: „Mit Inka Tews haben wir eine erfahrene Führungspersönlichkeit gewonnen, die komplexe Organisationen erfolgreich durch Wachstumsphasen gesteuert hat. Sie weiß, wie Führung, Kultur und klare Strukturen zusammenspielen müssen, um Skalierung zu ermöglichen. Diese Erfahrung ist für Hensoldt in der jetzigen Phase entscheidend.“
Tews selber äußerte sich wie folgt: „Hensoldt befindet sich mitten in einer Phase starken Wachstums und tiefgreifender Veränderung. Die Menschen in Phasen großer Veränderungen zu begleiten, ist eine der spannendsten Herausforderungen. Ich bin stolz, ein Teil des Unternehmens zu sein, und nehme die Verantwortung mit großer Motivation an.“
Das Porträtbild zeigt Inka Tews, seit dem 1. Mai 2026 bei der Hensoldt AG verantwortlich für den Konzernbereich „Chief Human Resources Officer“, kurz CHRO.
(Foto: Jana Jouzek/Infineon Technologies AG; grafische Bearbeitung: mediakompakt)
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