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Überlingen/Nonnweiler. Diehl Defence, führendes Systemhaus für Luftverteidigungssysteme, hat vor Kurzem an seinem saarländischen Standort Nonnweiler ein neues Flugkörperintegrationszentrum eingeweiht. Damit ist ein weiteres Großprojekt als Teil der laufenden Ausbaumaßnahmen an allen Diehl-Standorten abgeschlossen.

Das Fertigungsgebäude wurde nach Abschluss der Bauarbeiten im Rahmen einer Feierstunde von Thomas Bodenmüller, Finanzvorstand (Chief Financial Officer, CFO) von Diehl Defence, übernommen. Die Ministerpräsidentin des Bundeslandes Saarland, Anke Rehlinger, nahm an der Einweihung teil.

Der Neubau soll vor allem dem Ausbau der Kapazitäten bei der Integration von Lenkflugkörpern dienen, zunächst für die verschiedenen Varianten der IRIS-T-Familie. Mit dem neuen Flugkörperintegrationszentrum wurden laut Pressemitteilung des Unternehmens rund 3400 Quadratmeter Produktionsfläche neu geschaffen. Das Gebäude ist mit seiner nach hinten aufsteigenden Form in Europa einzigartig und entspricht den neuesten rechtlichen Anforderungen und Vorgaben für sprengstoffverarbeitende Betriebe.

Insgesamt gibt es am Standort Nonnweiler noch mehr als 20 weitere Bauvorhaben

„Die Branche investiert, erweitert Kapazität und schafft Arbeitsplätze – das ist gut für unser Saarland“, erklärte Ministerpräsidentin Rehlinger bei der Feier am Standort Nonnweiler in ihrem Grußwort.

Wirtschaftsminister Jürgen Barke sagte: „Die enormen Investitionen von Diehl Defence im Saarland zeigen, dass unser Bundesland ein leistungsfähiger Standort für Hochtechnologie ist. Gerade im Strukturwandel eröffnet der Ausbau der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie neue Perspektiven für Wachstum und Beschäftigung. Nonnweiler entwickelt sich dabei zu einem industriellen Anker mit überregionaler Strahlkraft.“

Diehl-Vertreter Bodenmüller führte in seiner Rede aus: „Das Integrationsgebäude ist das erste Gebäude hier in Nonnweiler, das in der laufenden Wachstumsphase fertiggestellt wurde. Die Bauarbeiten für die nächsten drei Neubauten haben bereits begonnen. Insgesamt gibt es am Standort noch mehr als 20 weitere Bauvorhaben. Neben weiteren Fertigungsgebäuden für andere Produktfamilien ist auch an unserer Betriebsstätte in Mariahütte [seit vielen Jahren ein wichtiger Industriestandort in der Gemeinde Nonnweiler] unter anderem ein Neubau für die Logistik geplant.“

Seit 2022 erheblich gestiegene Nachfrage nach wehrtechnischen Produkten

Diehl Defence durchläuft seit mehreren Jahren eine Wachstumsphase, die seit 2022 [Beginn des Ukrainekrieges] durch die erheblich gestiegene Nachfrage vor allem seitens des deutschen Auftraggebers [Bundeswehr beziehungsweise Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr] sowie anderer NATO-Staaten verstärkt wurde.

Das Systemhaus baut deshalb seine Kapazitäten an allen Standorten aus, um – so Diehl – „seinen Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit der Kunden leisten zu können“. Die Investitionssumme hierfür beträgt unternehmensweit etwa 1,5 Milliarden Euro.


Zu unserem Bildangebot:
1. Das neue rund 3400 Quadratmeter umfassende Flugkörperintegrationszentrum von Diehl Defence in Nonnweiler.
(Foto: Diehl Defence GmbH & Co. KG)

2. Bei der Einweihung des neues Diehl-Komplexes (von links): Eckart Meyer-Höper (Ministerialdirigent aus dem Bundesministerium der Verteidigung), Nicolai Künzner (Diehl Defence – Technischer Leiter/Chief Technology Officer, CTO), Norbert Blumenthal (Ministerialdirigent aus dem Bundesministerium der Verteidigung), Harald Buschek (Diehl Defence – Einkaufsleiter/Chief Procurement Officer, CPO), Marco Ludwig (Betriebsratsvorsitzender Diehl Defence in Nonnweiler), Jürgen Barke (Wirtschaftsminister des Bundeslandes Saarland, SPD), Anke Rehlinger (Ministerpräsidentin des Saarlandes, SPD), Thomas Bodenmüller (Diehl Defence – Finanzvorstand/Chief Financial Officer, CFO), Roland Theis (Bundestagsabgeordneter der CDU), Ralf Schlaak (Standortleiter Nonnweiler), Franz Josef Barth (Bürgermeister von Nonnweiler, SPD), Marko Miljanic (Geschäftsführer OBG Tiefbau, Geschäftsführer).
(Foto: Diehl Defence GmbH & Co. KG)

3. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger würdigte die Investitionen von Diehl im Saarland mit Nachdruck. Die Aufnahme zeigt die Sozialdemokratin bei ihrem Grußwort im neuen Nonnweiler Gebäudekomplex.
(Foto: Diehl Defence GmbH & Co. KG)


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