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Seeon-Seebruck. Die Landesgruppe der CSU im Bundestag hat sich am heutigen Donnerstag (3. Januar) zu ihrer dreitägigen Klausur im oberbayerischen Seeon versammelt. Gäste der politischen Veranstaltung im Kloster Seeon sind unter anderem der irische Ministerpräsident Leo Varadkar sowie der Vorsitzende der griechischen Partei Nea Dimokratia, Kyriakos Mitsotakis. Dass auch der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, zur Klausurtagung erwartet wird, signalisiert: Das Thema „Bundeswehr“ steht mit auf der Agenda der 45 CSU-Bundestagsabgeordneten, die noch bis einschließlich 5. Januar im Kloster Seeon beraten und abstimmen.

Die CSU-Landesgruppe versammelt die Abgeordneten der bayerischen Partei CSU im Deutschen Bundestag. Zusammen mit den Abgeordneten der Schwesterpartei CDU bildet die Landesgruppe die gemeinsame CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Die Parlamentarier wollen in Seeon nicht nur über die großen Fragen der Weltpolitik, über Europa und den Brexit, über Zukunftsthemen wie „Künstliche Intelligenz“ oder „Raumfahrt“ und das Beziehungsgeflecht zur Schwesterpartei CDU diskutieren. Gedanken macht sich die CSU auch um die deutschen Streitkräfte.

So möchte die CSU in Zukunft Bundeswehrangehörige kostenlos mit Bahn und Bus fahren lassen. Im Entwurf der Landesgruppe für die Klausur im Kloster Seeon ist von einem „starken Zeichen für die Anerkennung der Leistung der Soldaten“ die Rede. Mit den Gratis-Tickets könne man „das Bild des Bürgers in Uniform wieder stärker zum Bestandteil unseres Alltags machen“, heißt es außerdem in der Begründung. Einen Vorschlag in ähnlicher Form zum Thema „Bahn-Freikarten für reisende Soldaten in Uniform“ hatte die Union bereits 2016 unterbreitet.

Bis zum Jahr 2025 rund 60 Milliarden Euro für Verteidigung

Einen weitaus schlagzeilenträchtigeren Vorstoß wollen die Klausurteilnehmer beim Verteidigungsetat unternehmen. So berichtet die Rheinische Post in einer Vorabmeldung, dass sich die CSU-Bundestagsabgeordneten in Seeon auf ein Erreichen des Zwei-Prozent-Ziels der NATO festlegen wollen.

„Bis zum Ende der nächsten Wahlperiode 2025 müssen für die Verteidigung 60 Milliarden Euro bereitstehen“, heißt es in dem Beschlusspapier der Landesgruppe, aus dem die Düsseldorfer Zeitung zitiert. Gemessen am aktuellen deutschen Verteidigungsbudget würde dies eine Steigerung um 40 Prozent bedeuten.


Unser Bild zeigt die CSU-Bundestagsabgeordneten während der Eröffnung ihrer Klausurtagung im Kloster Seeon.
(Foto: Jörg Koch/CSU im Bundestag)

Kleines Beitragsbild: Das beleuchtete Kloster Seeon am Vorabend der Klausurtagung.
(Foto: Michael Skowronski/CSU im Bundestag)

 


Kommentare

  1. Dr.-Ing. U. Hensgen | 4. Januar 2019 um 08:18

    Es geht also doch!!!

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