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Düsseldorf/Unterlüß. Der Rüstungskonzern Rheinmetall beliefert die Bundeswehr mit 13.000 Patronen des Typs 120mm x 570 DM88. Der Vertrag hat nach Auskunft des Unternehmens einen Wert von 21,4 Millionen Euro brutto. Die Auslieferung soll in Kürze beginnen und noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Bei der Patrone mit der deutschen Musterkennung DM88 handelt es sich um eine moderne Übungsmunition für den Bundeswehr-Kampfpanzer Leopard 2. Sie zeichnet sich durch eine ballistische Gleichheit zu der ebenfalls von Rheinmetall entwickelten und gelieferten Gefechtsmunition aus.

Die DM88 (auch 120 mm TPCSDS-T = Target Practice, Cone Stabilized, Discarding Sabot – Tracer) erfülle alle Vorgaben hinsichtlich Präzision und Handhabungssicherheit, schreibt der Hersteller.

Zwei Zentren für System- und Komponentenerprobungen

Rheinmetall versteht sich nach eigener Darstellung als „Kompetenzzentrum für Waffen- und Munitionssysteme“. Einen wichtigen Teil seiner unternehmerischen Aktivitäten auf diesem Feld hat der Unternehmensbereich Rheinmetall Defence in der Rheinmetall Waffe Munition GmbH gebündelt.

Die Gesellschaft, entstanden 2004, ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von großkalibrigen Waffenanlagen einschließlich der entsprechenden Munition. Dazu zählen beispielsweise die Waffenanlage für den Kampfpanzer Leopard 2 oder die Suchzündermunition SMArt 155 für die Artillerie.

Rheinmetall besitzt im niedersächsischen Unterlüß ein 50 Quadratkilometer großes Zentrum für Forschung und Entwicklung sowie ein Erprobungszentrum in Ochsenboden, Schweiz.


Zu unserem Bildmaterial:
1. Kampfpanzer Leopard auf dem Truppenübungsplatz.
(Foto: Bundeswehr)

2. Die Übungsmunition DM88 für den Kampfpanzer Leopard 2 der Bundeswehr gleicht ballistisch der 120mm-HE-Gefechtsmunition (deutsche Musterkennung DM11) von Rheinmetall. Die im Juni 2011 auf dem firmeneigenen Erprobungsgelände im niedersächsischen Unterlüß erstmals vorgestellte DM11-Patrone dient nach Herstellerangaben „vor allem der Bekämpfung ungepanzerter und halbharter Ziele in asymmetrischen Auseinandersetzungen“.
(Foto: Bundeswehr)


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