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Berlin. Das Bundesministerium der Verteidigung geht davon aus, dass rund zehn Millionen Menschen in Deutschland nach Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen dazu berechtigt sind, das neue Veteranenabzeichen per Antrag anzufordern. Am 15. Juni, dem „Tag der Bundeswehr“, hat die (damalige) Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Faßberg die ersten sieben Abzeichen an sechs Männer und eine Frau ausgehändigt. Eine Würdigung der Leistungen der Veteranen in aller Öffentlichkeit mit diesem Abzeichen liefere zugleich Identifikation und Wiedererkennung, für Aktive und Ehemalige gleichermaßen, so von der Leyen. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Marcus Faber wollte jetzt von der Bundesregierung weitere Details zu den Veteranenabzeichen in Erfahrung bringen. Zu der Anfrage des Verteidigungsexperten gleich – zunächst ein Blick in den ministeriellen Tagesbefehl zum Veteranenbegriff vom 26. November 2018.

Wie wir in einem längeren Beitrag im August vergangenen Jahres (siehe hier) bereits dargelegt hatten, fehlte über all die Jahre in Deutschland ein Veteranenkonzept für Bundeswehrangehörige. Es fehlte – bis zur aktuellen Definition vom 26. November 2018 – sogar eine offizielle Beschreibung, wer Veteran ist und welche Rechte und Pflichten mit diesem Status verbunden sein sollen. Besonders unsere Heimkehrer aus Auslandseinsätzen fühlten sich durch diesen Missstand vom Dienstherrn vernachlässigt und von der Gesellschaft wenig gewürdigt. Bis zum Volkstrauertag 2018.

Eine endgültige Definition, die niemanden ausgrenzt

An diesem Sonntag wurde bekannt, dass es bald eine Definition „Veteran“ geben sollte. Eine Definition ganz im Sinne der Beschlusslage der letzten Hauptversammlung des Deutschen Bundeswehr-Verbandes (DBwV). Oberstleutnant André Wüstner, Chef der Interessenvertretung der Soldaten, sagte damals zu den Neuigkeiten: „Ich bin froh, dass es gelungen ist, sich auf das zu verständigen, was wir seit Jahren fordern – eine Definition, die niemanden ausgrenzt. Das bedeutet, dass sich jeder, der ehrenhaft aus der Bundeswehr ausgeschieden ist, Veteran nennen kann.“

Zuvor hatte die Ministerin gegenüber der BILD am SONNTAG erklärt: „Alle Veteranen eint, ob sie in Auslandseinsätzen, im Kalten Krieg oder im Grundbetrieb gedient haben, dass sie sich in der Uniform der Bundeswehr für Frieden und Freiheit unseres Landes eingesetzt haben. Dafür gebührt ihnen ein Leben lang Respekt und Anerkennung.“

Respekt, Anerkennung und „Sichtbarkeit in unserer Gesellschaft“

Auch im Tagesbefehl zum Veteranenbegriff vom 26. November 2018, der sich an Aktive und Reservisten wendet, heißt es: „Sie alle eint Ihr treuer Dienst für unser Land in den Einsätzen, den Einsatzgleichen Verpflichtungen, bei Übungen und im täglichen Dienst an unseren Standorten im In- und Ausland. Ihr Dienst in unserer Bundeswehr verdient hohen Respekt, große Anerkennung und mehr Sichtbarkeit in unserer Gesellschaft. Um diese verdiente Wertschätzung zu verdeutlichen, gehen wir künftig von einem umfassenden Verständnis des Begriffs ,Veteran‘ aus.“

Danach kommt die entscheidende Passage mit der – wie DBwV-Bundesvorsitzender Wüstner es formuliert hatte – „integrativen Definition“ des Veteranenbegriffs: „Veteranin oder Veteran der Bundeswehr ist, wer als Soldatin oder Soldat der Bundeswehr im aktiven Dienst steht oder aus diesem Dienstverhältnis ehrenhaft ausgeschieden ist, also den Dienstgrad nicht verloren hat. Ihr aller Dienst zählt! Aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten, Reservistinnen und Reservisten, Gesunde und Versehrte, wollen wir so in gleicher Weise wertschätzen.“

Fragen und Antworten zum neuen Veteranenabzeichen

Sichtbares Symbol dieser Wertschätzung ist das neue Veteranenabzeichen, zu dem es doch von vielen Berechtigten noch Fragen gibt. Vielleicht können wir helfen …

Wer ist berechtigt, das Veteranenabzeichen der Bundeswehr zu erhalten und zu tragen?
Berechtigt ist, wer von der Definition „Veteran“ laut Tagesbefehl erfasst ist. Wir dürfen erinnern: „Veteranin oder Veteran der Bundeswehr ist, wer als Soldatin oder Soldat der Bundeswehr im aktiven Dienst steht oder aus diesem Dienstverhältnis ehrenhaft ausgeschieden ist, also den Dienstgrad nicht verloren hat.“

Was muss getan werden, um das Veteranenabzeichen zu bekommen – einfach warten, bis sich die Bundeswehr meldet?
Nein, Eigeninitiative ist angesagt! Das Abzeichen erhalten aktive und ehemalige Soldaten nur auf Antrag. Aktive Soldaten wenden sich an ihren Disziplinarvorgesetzten oder Kompaniefeldwebel. Ehemalige Soldaten und Reservisten können sich an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr wenden (Abteilung VI). Das Abzeichen wird ihnen auf dem Postweg zugestellt. Die Zusendung kann einige Zeit in Anspruch nehmen, bitte Geduld.

Darf das Veteranenabzeichen denn auch an der Bundeswehruniform getragen werden?
Nein! Das Abzeichen ist kein militärisches Ehrenzeichen (vergleichbar dem Ehrenkreuz oder der Einsatzmedaille). Es darf daher ausschließlich an der Zivilkleidung getragen werden. Dies entspricht auch dem Zweck des Abzeichens: Es ist Symbol der Verbundenheit und Identifikation mit der Bundeswehr und verleiht den Veteranen mehr Sichtbarkeit in der Gesellschaft.

Bundesregierung kann Antragsaufkommen nur schwer abschätzen

Nun aber zu Marcus Faber und seiner Schriftlichen Frage an die Bundesregierung. Der FDP-Politiker, der auch Mitglied im Verteidigungsausschuss ist, wollte wissen: „Wie beabsichtigt das Bundesministerium der Verteidigung [BMVg] die Anschaffung von 9.990.000 weiteren Veteranenabzeichnen für die ca. 10.000.000 Veteranen in Deutschland zu gewährleisten, da bisher nur 10.000 Abzeichen durch das BMVg angeschafft worden sind, und mit welchem Verfahren beabsichtigt das BMVg den zehn Millionen Veteranen die Abzeichen auszugeben?“

Am 3. Juli antwortete der Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung Peter Tauber. Er nannte zunächst noch einmal Grundsätzliches: „Die Aushändigung des Veteranenabzeichens erfolgt auf Antrag […]. Diese Anträge werden zentral im Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr bearbeitet, geprüft und dokumentiert. Anschließend wird das Abzeichen postalisch zugestellt. Für Aktive erfolgt dies über die Truppenteile.“

Tauber bestätigte, dass es in Deutschland derzeit rund zehn Millionen Menschen gebe, die gemäß der Definition berechtigt seien, einen Antrag zu stellen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sei das konkrete Antragsaufkommen „nur schwer abzuschätzen“. Das bisherige Antragsvolumen lasse allerdings nicht erwarten, dass alle Antragsberechtigten ein Interesse daran haben, ein Veteranenabzeichen zu erhalten.

Wie der Staatssekretär mitteilte, sind seit Aushändigung der ersten Veteranenabzeichen am „Tag der Bundeswehr“ am 15. Juni 2019 bis (zum Stichtag 3. Juli 2019) rund 4500 Anträge eingegangen. Weiter heißt es in der Tauber-Antwort: „Der Bestand an ca. 10.000 Veteranenabzeichen, welche bereits 2013 beschafft wurden, dient der anfänglichen Bedarfsdeckung und wird durch geeignete Maßnahmen kurzfristig aufgestockt.“

Zur Beschaffung weiterer Veteranenabzeichen sei beabsichtigt, einen Rahmenvertrag mit einem Anbieter zu schließen, der bei einer garantierten Mindestabnahmemenge auch in der Lage sei, kurzfristig auf hohes Bedarfsaufkommen zu reagieren, so Tauber. Er versichert: „Unter Berücksichtigung der Richtlinien für das notwendige Vergabeverfahren bindet dieses Vorgehen die wenigsten Haushaltsmittel und bietet ein Höchstmaß an Flexibilität und Wirtschaftlichkeit.“


Randnotiz                                  

Leider ist im Onlinebereich des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr das entsprechende Antragsformular nur schwer zu finden. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, als sei dies in Erwartung einer Antragsflut absichtlich „versteckt“ worden. Aber lassen wir die Spekulationen …

Der Link (falls er sich denn demnächst nicht „in Luft auflöst“) lautet für das Copy-and-Paste-Verfahren:
https://www.reservisten.bundeswehr.de/portal/a/resarb/start/service/antworte/!ut/p/z1/hY7NCsIwEITfqJvEprbHllKslFJ_UJOLhCTUSk0kxOLBhzeieBP3MLA73w4DHA7AjZiGXvjBGjGGnfHkWKTNtiEZIVu6SFGd5F01X8WYUAQ72P9DeLDRj8kRbJQGFjLmvzMobIADP4tJ3KOrdX7UPhLy1RHYSRg16s7K_H0IoNKRtCYwQb02fgjaO-Gt-37Lm3PBiQYFDOGyQDGefTrhR8Z22TLBlJR1sYbrpUrblvZPjwSWCA!!/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_B8LTL2922T5H80I6APF7Q41255

oder als Kurz-Link:
https://tinyurl.com/y5fhqetf

„Händisch“ geht die Suche nach dem Antragsformular so:
1. eingeben > https://www.reservisten.bundeswehr.de
2. gehe zu > Menüpunkt SERVICE
3. dort zu > VORSCHRIFTEN UND DOWNLOAD-BEREICH,
4. in diesem Bereich dann zu > DOWNLOAD-BEREICH FORMULARE

Ehemalige senden den Antrag an das:
Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
VI 1.1
Veteranenabzeichen
Luisenstraße 109
53721 Siegburg

Alle Angaben ohne Gewähr!


Zu unserem Bildmaterial: Rund zehn Millionen Männer und Frauen in Deutschland wären berechtigt, das Veteranenabzeichen anzufordern und zu tragen.
(Foto: Scheurer/DBwV)

Kleines Beitragsbild: Veteranenabzeichen der Bundeswehr.
(Foto: nr)


Kommentare

  1. Daniel Brandhof | 6. August 2019 um 13:38

    Ich war als Stabsdienstsoldat (SaZ 2) in der sehr interessanten und (noch) guten Bundeswehrzeit zwischen April 1991 und September 1992 in Mellrichstadt beziehungsweise Frankfurt/Oder im Dienst.
    Grundsätzlich ist auch aus meiner Sicht eine äußerliche Ehrung der Veteranen zu begrüßen, wenngleich sich über eine an das Ehrenkreuz des Weltkriegs anlehnende Verleihungsform streiten ließe. Aber mit den existierenden Einsatzmedaillen entfällt meines Erachtens die von einigen Kameraden angeregte Diskussion, denn im Ernstfall hätte jeder „unter Feuer gestanden“ und auf dieser Basis sollte man den bewusst dienenden Uniformträgern/jetzigen Veteranen des „Soldatenstandes“ die Ehre nicht abschneiden (…).
    Viel bedenklicher stimmt mich allerdings der Zeitpunkt und die heutige – sicherlich korrekte – Wertung: „Ihr Dienst in unserer Bundeswehr verdient hohen Respekt, große Anerkennung und mehr Sichtbarkeit in unserer Gesellschaft.“

    Hatten wir in den 1990er-Jahren nicht allerhand zu ertragen wie den Satz „Soldaten sind Mörder“, die Zerstörung allen Patriotismus (welcher als Nationalismus diffamiert wurde), die Bilderstürmerei mit Aberkennungen von Ehrengräbern, den Umbenennungen von Kasernen, der Verabschiedung von verdienten Generälen, welche sich zur Wehr setzten und schlussendlich mit dem unsäglichen Zustand einer quasi nicht mehr verteidigungsfähigen Bundeswehr in der heutigen Zeit? Alles unter der „Führung“ von weitgehend fachfremdem Personal der politischen Ebene? …

    Und dieselben Politiker sprechen nun heute, wo alles „zu Staub zu zerfallen“ droht, von Respekt und Anerkennung?!

    Dieser Gedanke treibt mich um – aber dennoch, ich habe aus patriotischem Geist heraus (wie meine Vorfahren, die ehrenhaft dienten und in Feldzügen und Kriegen der Politiker kämpften) meinen Dienst – ebenso ehrenhaft – versehen und werde dieses „Abzeichen“ beantragen und als Dank meines Vaterlandes annehmen.

    Nur eines wäre an der Sache selbst kritikwürdig (und es ist traurig, dass wohl kein anderer darauf kam): Warum benennt man ein offizielles, äußeres Zeichen der Anerkennung des ehrenhaften Dienstes – ob unter direktem Einsatz des Lebens oder „in Bereitschaft“ – politisch korrekt/herabwürdigend als „Abzeichen“ und nicht als Ehrenzeichen? Dieser Umstand lässt auch mich insgeheim an der Aufrichtigkeit der politischen Ebene zweifeln …

    • Michael Ackermann | 16. Februar 2020 um 14:10

      Vertrauen in die Politik – nicht nur im Umgang mit den Streitkräften – können wir meiner Meinung nach komplett abhaken.

  2. Alexander Winterstein | 25. September 2019 um 08:35

    Ich habe vom 1. Januar 1992 an mehr als drei Jahre in der 3/252 Fallschirmjäger in Nagold und Calw gedient. Damals schon war nicht alles Gold was glänzte (wir pflegen eben nicht so – wie beispielsweise die Amerikaner – den gemeinen Dienst).
    […]. Die Würdigung findet ja in unserer Gesellschaft gar nicht statt … ich mag mir nicht vorstellen wie die Resonanz ist, wenn ich mit dem Abzeichen am Pullover in die U-Bahn steigen würde. Ich habe meinen Dienst geleistet und habe das gerne gemacht. Jetzt, mehr als 25 Jahre später, fällt es mir schwer, mich hier gewürdigt zu fühlen.
    Wenn man mir das Abzeichen damals bei der Entlassung gegeben hätte, wäre es eine andere Ernsthaftigkeit gewesen. Aber so? So bekomme ich es wie beispielsweise ein paar Schuhe auf dem Postweg, wahrscheinlich noch mit einem Standard-Serienbrief versehen. Hier riecht es eher nach Populismus als nach Würdigung.

  3. Stefan | 10. Oktober 2019 um 19:56

    An den Strukturen der Bundeswehr, schon immer große Fundgrube für Hohn und Spott, scheint sich nichts geändert zu haben. Seit acht Wochen warte ich bereits auf den Orden, zumindest auf eine Nachricht.
    Meine Firma soll jetzt sogar etwas an die Armee liefern, nichts Großes, ließe sich in zwei Wochen herstellen. Nein, sagt mein Kunde, die Bundeswehr komme mit 20 Wochen klar. Undenkbar für mich, der seit Jahrzehnten von der Industrie in jeder Hinsicht gequält wird.
    Niemand kriegt Schwung in den Laden „Bundeswehr“, dieses Schneckentempo ist Bestandteil des Militärs seit dem Kaiserreich, gehört offensichtlich einfach dazu.

  4. Hartmut Hoffmann | 18. Oktober 2019 um 21:15

    Moin nach Siegburg! Leider ist bis heute (18. Oktober) noch keine Veteranennadel bei mir eingegangen. Gern sende ich Ihnen auch noch einmal einen Antrag.
    Mit freundlichen Grüßen
    Hartmut Hoffmann
    Esinger Steinweg 130
    25436 Uetersen

    PS: Der Antrag wurde Anfang August 2019 gestellt

  5. Hans | 11. November 2019 um 19:43

    Das erste Mal Ende Juli 2019 beantragt – keine Antwort, kein Abzeichen. Dann das zweite Mal beantragt im Oktober 2019 – keine Antwort, kein Abzeichen, keine Eingangsbestätigung. Da fühlt man sich doch als „Veteran“ so richtig wertgeschätzt …

  6. Franz Josef Kummert | 20. Dezember 2019 um 16:08

    Habe 1970 in Mittenwald bei der 1. Gebirgsdivision gedient. Meinen Antrag auf ein Veteranenabzeichen habe ich am 7. Oktober 2019 gestellt, bis heute noch keine Antwort. Erinnert mich alles stark an die Arbeitsmoral der damaligen Kreiswehrersatzämter. Die Hoffnung stirbt zuletzt …

  7. J.Kelle | 28. Dezember 2019 um 14:43

    Veteran (Lateinisch veteranus) ist die Bezeichnung für einen „altgedienten Soldaten“. Bereits durch diese Definition sollten sich jede weitere Diskussion erübrigen.
    Zur Dauer der Zustellung des Veteranenabzeichens möchte ich anmerken: Es hat sich wohl seit Gründung der Bundeswehr nicht viel geändert. Denn schon mein Vater sagte: „Es gibt zu viele Verwaltende, aber zu wenig Kämpfende.“ Mein Vater wusste, von was er sprach, immerhin war er „Soldat der ersten Stunde“. Dies war die Zeit, in der die Einstellungsurkunden noch von Theodor Blank, dem Leiter des Amtes Blank – der Vorgängerinstitution des Bundesministeriums für Verteidigung – persönlich unterschrieben wurden.
    Also werde ich mich zurücklehnen und warten … getreu dem soldatischen Motto „die Hälfte seines Lebens wartet der Soldat vergebens“.

  8. Redaktion | 10. Januar 2020 um 17:19

    Liebe Leser,
    da uns noch immer Zuschriften enttäuschter Antragsteller erreichen, die bis jetzt auf ihr Veteranenabzeichen warten, haben wir uns direkt bei der Bundeswehr nach den Ursachen für das Problem erkundigt. Von einem Sprecher in Köln erhielten wir folgende Auskunft:
    __________

    Bei der für die Bearbeitung zuständigen Stelle sind mit Stand 31. Dezember 2019 rund 35.700 Anträge auf Ausstellung des Veteranenabzeichens eingegangen. Aktuell sind bis zu zehn Mitarbeiter – teils hauptamtlich teils nebenamtlich – mit Aufgaben rund um die Bearbeitung der Anträge und deren prozessualen Abwicklung befasst.
    Aufgrund dieses hohen Antragsaufkommens sowie logistischen Erfordernissen und Herausforderungen, können vereinzelt Wartezeiten von bis zu vier Monaten entstehen. Derzeit liegen etwa 11.000 nicht abschließend bearbeitete Anträge vor.
    Es sind jedoch intern bereits Maßnahmen getroffen worden, die sowohl die Prüfung der Anträge sowie letztlich den Versand der Abzeichen erheblich beschleunigen und die Wartezeit deutlich reduzieren werden. Die flächendeckende Aushändigung wird dennoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
    __________

    Vielen Dank an den zuständigen Bereich für diese Informationen, die die langen Lieferzeiten nun doch verständlich machen –
    Christian Dewitz

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