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Nachrichten


Berlin/Bremen/Koblenz. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des börsennotierten Hochtechnologie-Konzerns OHB SE, entwickelt und realisiert nach SAR-Lupe mit SARah auch das zweite satellitengestützte Radar-Aufklärungssystem für die Bundeswehr. Kürzlich unterzeichneten Vertreter von OHB im Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) einen Änderungsvertrag für das SARah-Beschaffungsprojekt. Wie der Bremer Auftragnehmer am gestrigen Mittwoch (7. August) in einer Pressemitteilung erklärte, will man mit den Modifizierungen auf die aktuellen Bedrohungen im Bereich der IT-Sicherheit und Satellitenkommunikation reagieren und für eine erhöhte Cybersicherheit im Gesamtsystem sorgen. Der Änderungsvertrag erstreckt sich OHB zufolge auch auf die Betriebsphase.

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Haifa (Israel)/Ulm. Das Personal Network Radio 1000 (PNR 1000) aus der Produktfamilie „E-LynX“ von Elbit Systems Ltd. wurde jetzt als Funksystem für das deutsche Heer ausgewählt. Vorausgegangen waren intensive technische Erprobungen und Testreihen. Ausgeliefert werden die Systeme von der Telefunken Radio Communication Systems GmbH & Co. KG (Telefunken Racoms), dem deutschen Tochterunternehmen des israelischen Elbit-Konzerns. Das Heer wird die Funkgeräte E-LynX PNR 1000 in tragbarer Ausführung und in der Fahrzeug-Ausführung erhalten.

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Langen/Kaufbeuren. Die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) übernimmt zum 1. Januar 2017 die militärische Flugsicherungsausbildung und wird künftig – in Kooperation mit der Bundeswehr – am Standort Kaufbeuren militärisches Flugsicherungspersonal schulen. Diese Grundsatzentscheidung ist Gegenstand eines Vertrages, der am 2. März zwischen Vertretern der DFS und des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) im Allgäuer Fliegerhorst unterzeichnet wurde. Der Vertrag ist auf unbegrenzte Zeit angelegt und kann frühestens nach Ablauf von 20 Jahren gekündigt werden.

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Bonn/München/Paris. Eine Fusion der beiden Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann (Deutschland) und Nexter Systems (Frankreich) rückt näher. Das Bundeskartellamt hat am gestrigen Montag (24. August) den Zusammenschluss der Wegmann & Co. GmbH und der französischen GIAT Industries S.A. freigegeben. Die Unternehmen beabsichtigen, die geschäftlichen Aktivitäten ihrer beiden Tochterunternehmen Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG (KMW) und Nexter Systems S.A. (Nexter) in ein neu zu gründendes 50:50-Gemeinschaftsunternehmen einzubringen. Das Vorhaben betrifft verschiedene Bereiche der Rüstungsindustrie, insbesondere die Entwicklung und Herstellung von gepanzerten Rad- und Kettenfahrzeugen, aber auch den Umbau und die Modernisierung sowie die Instandsetzung von gepanzerten Militärfahrzeugen. Paradeprodukt von KMW ist der Kampfpanzer Leopard.

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Olsberg/Nörvenich/Köln-Wahn. Ein Learjet der Gesellschaft für Flugzieldarstellung mit zwei Personen an Bord ist am 23. Juni über dem Sauerland mit einem Eurofighter der deutschen Luftwaffe kollidiert und abgestürzt. Das Flugunglück ereignete sich während einer Abfangübung. Die Zivilmaschine zerschellte nahe der Ortschaft Elpe bei Olsberg, Trümmerteile brannten. Die Absturzstelle befindet sich laut einem Bericht des WDR etwa 80 Meter neben einem Wohnhaus. An Bord befanden sich der Pilot und ein Passagier. Der Spiegel zitierte am Montag in seinem Onlineportal einen Sprecher der Einsatzkräfte vor Ort. „Einer der Insassen des Kleinflugzeugs wurde tot aufgefunden“, so die Information. Der Mann sei vermutlich aus dem Learjet geschleudert worden, erklärte der Sprecher weiter. Man habe ihn in der Nähe des Wracks gefunden. Nach einer zweiten Person werde noch gesucht.

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