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Nachrichten


Büchel/Berlin. „Steadfast Noon“ ist eine der wenigen multinationalen Übungen der NATO, über die nichts Offizielles zu erfahren ist. Sie wird von großer militärischer Geheimhaltung begleitet. Die Medien (wenn sie denn überhaupt berichten können) behelfen sich angesichts magerer Fakten mit reißerischen Schlagzeilen, Spekulation und teilweise auch Meinungsmache. So titelte die linke Tageszeitung junge Welt in der vergangenen Samstagsausgabe über „Steadfast Noon 2019“: „NATO probt für Atomkrieg“. Und: „Dabei stellt die Bundesrepublik Deutschland ihre Eignung als Komplize unter Beweis“. Die Bündnisübung, die am vergangenen Montag (14. Oktober) auf den beiden Luftwaffenstützpunkten Kleine Brogel in Belgien und Büchel in der Eifel begonnen hatte, wird von der NATO alljährlich durchgeführt. In Kleine Brogel und Büchel lagern die USA Atomwaffen. „Steadfast Noon“ dauerte bis Freitag (18. Oktober).

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Schrobenhausen. Premiere in Oberbayern – auf dem Testgelände Freinhausen des Unternehmens MBDA Deutschland wurde Anfang September erstmals in Deutschland das Multifunktions- und Feuerleitradar (Multifunction Fire Control Radar, MFCR) von MEADS in Betrieb genommen. Das MFCR ist ein X-Band-, Solid-State-, Phased-Array-Radar, das mit hochleistungsfähigen Sende- und Empfangsmodulen arbeitet. Es ermöglicht eine präzise Ortung und Klassifizierung von Flugzielen. Aufgrund seiner Plug-and-Fight-Fähigkeit operiert das Radar als Teil des MEADS-Netzwerks (Luftverteidigungs- und Raketenabwehrsystem MEADS: Medium Extended Air Defense System).

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Ablitas (Spanien). Das neue Transportflugzeug der Bundeswehr und weiterer sieben Nutzernationen, die A400M, hat Anfang August eine ganze Serie schwieriger Starts und Landungen auf einer Behelfspiste unbeschadet überstanden. Die Extremerprobung fand auf einem Testgelände in der Nähe von Ablitas, einer kleinen Gemeinde in der nordspanischen Region Navarra, statt und dauerte gut eine Woche. In dieser Zeit landete die Versuchsmaschine mit der Nummer MSN02 bei sechs Testmissionen 25 Mal sicher auf der mit Schotter befüllten Piste.

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Overberg Test Range (Südafrika)/Überlingen. Das Jahr 2012 endete für das Überlinger Systemhaus Diehl Defence mit durchaus gemischten Gefühlen. Zum einen hatte man sich Anfang Dezember am Bodensee noch über eine erfolgreiche Testkampagne in Südafrika gefreut: dort hatte auf dem militärischen Versuchsgelände Overberg Test Range ein Testschießen mit einem Prototypen des Lenkflugkörpers IRIS-T SL stattgefunden; der von einem Trägerfahrzeug abgefeuerte Flugkörper war erfolgreich ins Ziel gelenkt worden. Zum anderen kamen später schlechte Nachrichten aus Washington: dort war am 18. Dezember das auch für Diehl wichtige MEADS-Projekt endgültig gecancelt worden.

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Meppen/Schrobenhausen. Am 20. September setzte der Unterstützungshubschrauber Tiger mit einem Direkttreffer auf dem Areal der Wehrtechnischen Dienststelle 91 im niedersächsischen Meppen den Schlusspunkt einer schwierigen Testreihe mit dem Lenkflugkörper PARS 3 LR. Direkt getroffen wurde ein Ziel, das sich zwischen verschiedenen Häuserdeckungen bewegte. Mit der erfolgreichen Zielbekämpfung endete das Abnahmeschießen für PARS 3 LR, Voraussetzung für die formelle Freigabe des Flugkörpersystems durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw).

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