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Nachrichten


Berlin/Donauwörth/Dresden/Oberpfaffenhofen/Faßberg. Das Unternehmen Airbus Helicopters Deutschland GmbH soll in den kommenden zehn Jahren „die großen planbaren Instandhaltungsarbeiten“ an den Bundeswehr-Hubschraubern des Typs NH90 durchführen. Über den Leistungsvertrag, der nach Angaben des Verteidigungsministeriums ein Auftragsvolumen von rund 290 Millionen Euro haben wird und nun noch abgeschlossen werden muss, entschied der Haushaltsausschuss des Bundestages am Mittwoch dieser Woche (15. Mai) in seiner 38. Sitzung. Das deutsche Heer hat mittlerweile für sein „Luftfahrzeugtechnisches Personal NH90“ eine neue modulare Ausbildungssystematik eingeführt. Dazu später mehr …

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Oberpfaffenhofen. RUAG MRO International hat im bayerischen Oberpfaffenhofen erfolgreich die erste Inspektion eines NH90-Transporthubschraubers der Bundeswehr abgeschlossen. Dies teilte das Unternehmen in einem Beitrag für die Fachpresse mit. Die Maschine stammte vom Transporthubschrauberregiment 10 „Lüneburger Heide“ in Faßberg, Niedersachsen. Mit diesem Erfolgsnachweis verfüge das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr jetzt zusätzlich zum ursprünglichen Hersteller NHIndustries über einen weiteren Anbieter für Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten am NH90, so RUAG.

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Donauwörth. Der Marine-Mehrrollenhubschrauber NH90 Sea Lion hat kürzlich zwei wichtige Meilensteine auf dem Weg zur ersten Auslieferung Ende 2019 passiert. Das teilte am heutigen Mittwoch (21. November) der Hersteller Airbus Helicopters in einem kurzen Pressetext mit. Der Sea Lion soll einmal die Mk.41 Sea King-Flotte unserer Marine ersetzen. Durch seine Multi-Rollen-Auslegung wird er dabei eine für seine Klasse erstaunliche Einsatzvielfalt mitbringen. Ob Search and Rescue, Boarding-Operationen, Unterstützung von Spezialkräften, taktischer Transport oder maritime Aufklärung – im Einsatz wird der Hubschrauber stets über die jeweils erforderliche Ausrüstung verfügen.

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Berlin/Camp Røedsmoen in Rena (Norwegen). Eine Regierungsanfrage des Bundestagsabgeordneten Matthias Höhn (Die Linke) zum Thema „Materielle Einsatzbereitschaft und Verfügbarkeit der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr“ hat ein deutliches Medienecho erzeugt. Von 97 im vergangenen Jahr an die Bundeswehr ausgelieferten Großsystemen – Flugzeuge, Hubschrauber und Schützenpanzer – sind momentan lediglich 38 einsatzbereit, 59 demnach „außer Gefecht“. Dies entspricht einer Verfügbarkeitsquote von 39 Prozent. Ziel der Bundeswehr sind jedoch 70 Prozent. Höhn, sicherheitspolitischer Sprecher der Fraktion der Linken und Mitglied im Verteidigungsausschuss, spricht von einem „Skandal“. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sieht die Statistik „als nicht besonders aussagekräftig“ an.

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Berlin. Der Haushaltsentwurf der Bundesregierung für das Jahr 2019 sieht Ausgaben in Höhe von 356,8 Milliarden Euro vor. Das sind 13,2 Milliarden Euro mehr als das Soll für 2018. Von den Einnahmen in gleicher Höhe sollen 333,3 Milliarden Euro auf Steuern entfallen, 11,7 Milliarden Euro mehr als 2018. Eine Neuverschuldung ist der Vorlage zufolge nicht geplant. Im Etat des Verteidigungsministeriums (Einzelplan 14) ist ein Aufwuchs um 4,38 Milliarden Euro auf 42,9 Milliarden Euro geplant. Bundesfinanzminister Olaf Scholz will in zwei Wochen – am 11. September – im Parlament den Gesetzentwurf der Bundesregierung für das Haushaltsgesetz 2019 und den Finanzplan des Bundes für 2018 bis 2022 vorstellen.

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