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Nachrichten


Berlin. Es war eine ambitionierte Aufgabe, der sich drei kritische Köpfe vor gut vier Jahren verschrieben. Der Offizier Uwe Hartmann, der Erziehungswissenschaftler Claus Freiherr von Rosen und der emeritierte evangelische Sozialethiker Christian Walther machten sich auf die Suche nach der „verlorenen (?) Inneren Führung“, dem Markenzeichen der Bundeswehr, der Unternehmensphilosophie unserer Streitkräfte. Hatte das Leitbild der Inneren Führung an Glanz verloren, vielleicht durch den Schatten der Auslandseinsätze? Mit einem neuen Diskussionsforum – ihrem „Jahrbuch Innere Führung“ – wollte das Herausgebertrio Antworten finden und Antworten geben.

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Hamburg/Potsdam. Die Frage nach Sinnhaftigkeit und Zweckmäßigkeit deutscher militärischer Auslandseinsätze ist so einfach nicht zu beantworten. Susanne Kastner beispielsweise, die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, erinnerte vor Kurzem daran, dass das Parlament seit 1999 bereits 13 Mal das Mandat der Bundeswehr für den Kosovoeinsatz verlängert habe. „Auch 14 Jahre später ist diese Mission noch nicht beendet, der Auftrag leider immer noch nicht abgeschlossen“, kritisierte Kastner. Im August 2013 befanden sich rund 5700 deutsche Soldatinnen und Soldaten in insgesamt zehn Auslandseinsätzen und vier weiteren Unterstützungsmissionen. Antworten zu Sinn und Zweck ihres Dienstes fern der Heimat versucht eine Publikation des Berliner Verlages Duncker & Humblot zu geben, die 2009 erschienen und heute immer noch relevant ist.

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Berlin. Die Auslandseinsätze der Bundeswehr haben den Steuerzahler seit 1992 bis zum Stichtag 30. Juni 2013 mehr als 17 Milliarden Euro gekostet. Wie die Bundesregierung Anfang August in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke mitteilte, beliefen sich die sogenannten einsatzbedingten Zusatzausgaben zwischen 1992 und Ende Juni 2013 auf insgesamt 17.052,5 Milliarden Euro.

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