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Nachrichten


Brüssel/Ämari (Estland). Kampfflugzeuge der NATO haben im vergangenen Jahr in Europa rund 370 Alarmstarts durchgeführt. Dabei kontrollierten sie zumeist Flugzeuge, die sich unangemeldet dem Luftraum des Bündnisses angenähert oder diesen bereits verletzt hatten. Wie nun am 28. Dezember das NATO-Hauptquartier in Brüssel mitteilte, ging es bei etwa 80 Prozent dieser Einsätze darum, russische Maschinen zu identifizieren und zu überwachen. Bei diesen Alarmstarts waren insgesamt 290 Flugzeuge aus Russland das Ziel der Bündnispiloten.

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Hamburg. Bei der Lufthansa Technik AG in Hamburg hat der Umrüstungsprozess für die beiden Airbus-Maschinen des Typs A321 Neo LR (LR = Long Range) der Deutschen Luftwaffe begonnen. Das erste Flugzeug – taktische Kennung „15+10“ – traf auf dem LHT-Gelände am Abend des 9. Dezember ein. Die Schwestermaschine „15+11“ folgte wenige Tage später nach.

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Hohn. Am Mittwoch dieser Woche (15. Dezember) endete nach 53 Jahren und acht Monaten endgültig die Ära der Transall C-160D. Der Inspekteur der Deutschen Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, gestand bei einem letzten Appell im schleswig-holsteinischen Hohn: „Das ist ein besonderer Moment – voller Wehmut.“ Die Geschichte der Transall sei untrennbar mit dem Lufttransportgeschwader 63, dem LTG 63, verbunden, erklärte Gerhartz. Den angetretenen Geschwaderangehörigen sagte er: „Sie waren mit Ihrem Einsatz als ,Engel der Lüfte‘ weltweit der Hoffnungsschimmer für Menschen in Not.“ Der Mittwoch war zugleich der Tag, an dem der Luftwaffenverband außer Dienst gestellt wurde. Transall C-160 und LTG 63: ein beeindruckendes Stück Luftwaffengeschichte ist vorüber …

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Falls Church (Virginia, USA)/Los Angeles-Northridge (Kalifornien, USA)/Überlingen. Die Northrop Grumman Corporation ist von der U.S. Navy mit der Produktion weiterer Lenkflugkörper des Typs AGM-88E2 AARGM (AARGM = Advanced Anti-Radiation Guided Missile) beauftragt worden. Der Auftrag umfasst die Lose 10 und 11 des Beschaffungsprojekts und entspricht einem Wert von rund 153 Millionen US-Dollar (135,24 Millionen Euro). Nutzer der neuen Anti-Radar-Lenkflugkörper werden die U.S. Navy und die Deutsche Luftwaffe sein.

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Berlin/Canberra (Australien). Die Deutsche Luftwaffe wird im kommenden Jahr vom 5. bis 23. September an der multinationalen Übung „Pitch Black 2022“ in Australien teilnehmen. Ein Sprecher der Teilstreitkraft bestätigte damit jetzt, was bereits vor längerer Zeit auf Twitter zu lesen war. Dort hatte das „Team Luftwaffe“ am 31. März der Royal Australian Air Force zum 100. Geburtstag gratuliert und die Kameraden in „Down Under“ wissen lassen: „Wir freuen uns auf die gemeinsame Übung ,Pitch Black 2022‘ in Australien.“ Die Teilstreitkraft wird bei der Übung voraussichtlich mit sechs Eurofighter-Kampfflugzeugen, vier Transportflugzeugen A400M und drei Tankflugzeugen A330 vertreten sein. Der Sprecher wies auch darauf hin, dass es ein vergleichbares Engagement der Luftwaffe im indopazifischen Raum bisher noch nicht gegeben habe.

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