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Nachrichten


Laage. Der Weapon Instructor Course (WIC) zählt zu den anspruchsvollsten und schwierigsten Ausbildungsgängen in der deutschen Luftwaffe. Im WIC werden Eurofighter-Piloten sowie Jägerleit- und Nachrichtenoffiziere gemeinsam zu Waffenlehrern ausgebildet. Nur die Besten aus den Bereichen Fliegerischer Dienst, Einsatzführungsdienst und Militärisches Nachrichtenwesen kommen für die Waffenlehrerausbildung infrage. Fliegendes Personal, Jägerleitoffiziere und Nachrichtenoffiziere werden jetzt zentral auf dem Fliegerhorst in Laage bei Rostock in der neuen Waffenschule der Luftwaffe ausgebildet. Die Schule hat am Dienstag dieser Woche (1. Oktober) den Betrieb aufgenommen. Die Luftwaffe führt mit ihrer „Zukunftsschmiede“ – so nannte Inspekteur Ingo Gerhartz die Lehreinrichtung –die taktische und waffensystemübergreifende Ausbildung von Luftfahrzeugbesatzungen an einem Ort zusammen. Auch die Ausbildungskooperation mit internationalen Partnern soll hier in Laage gefördert und forciert werden.

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Koblenz. Die Zusammenarbeit der militärischen Sanitätsdienste auf NATO- und EU-Ebene erfolgte bisher getrennt voneinander. Seit dem 3. September wird diese multinationale Zusammenarbeit gebündelt. Dazu haben an diesem Dienstag auf der Koblenzer Festung Ehrenbreitstein hochrangige Vertreter von Sanitätsdiensten aus 14 Nationen eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Es geht um die beiden Projekte „Multinational Medical Coordination Centre“ und „European Medical Command“ – kurz MMCC und EMC. Das MMCC basiert auf einer NATO-Initiative, das EMC auf einer Initiative der Europäischen Union. Durch die Koblenzer Erklärung der 14 beteiligten Nationen sind nun die beiden Projekte zusammengeführt worden. Am 4. September wurde dazu in der Rheinkaserne in Koblenz bei einem feierlichen Appell das MMCC/EMC mit einer Anfangsbefähigung – Initial Operational Capability – in Dienst gestellt.

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Berlin/Lübtheen/Holzdorf/Faßberg. Dem FDP-Bundestagsabgeordneten Otto Fricke, Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestages, verdanken wir die neuesten Bestandszahlen zum Hubschrauber CH-53 der Bundeswehr. Der Politiker wollte von der Bundesregierung wissen, über wie viele Drehflügler des Typs CH-53 die deutsche Luftwaffe aktuell verfügt und wie viele einsatzbereit sind. Fricke erkundigte sich auch nach der Nutzung des CH-53 im Katastrophenfall – etwa im Rahmen der Amtshilfe zur Bekämpfung von Wald- und Flächenbränden. Der CH-53 ist in Deutschland der einzige Schwerlast-Helikopter, der mit einem 5000-Liter-Außenlastbehälter zur Brandbekämpfung ausgerüstet werden kann.

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Feldkirchen/Koblenz. Die Gäubodenkaserne im niederbayerischen Feldkirchen bei Straubing ist noch bis zum 17. Juli Schauplatz einer intensiven binationalen Sanitätsübung. Bei „Combined Aid 2019“ trainieren 91 Sanitätssoldaten der Chinesischen Volksbefreiungsarmee und 120 Angehörige des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr die enge Zusammenarbeit in einem Einsatz der Vereinten Nationen. Die erste deutsch-chinesische Übung dieser Art fand im Herbst 2016 in Chongqing im Südwesten Chinas statt.

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Berlin/Termez (Usbekistan). Die Bundeswehr hat jetzt offiziell ihren Strategischen Lufttransportstützpunkt Termez in Usbekistan geschlossen. Dies bestätigte die Deutsche Botschaft in der Hauptstadt Taschkent gegenüber Medienvertretern. Damit endete eine fast 14-jährige deutsche Militärpräsenz an der Südgrenze zu Afghanistan. Der Lufttransportstützpunkt Termez war in der Vergangenheit für den Nachschub der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe (ISAF) in Afghanistan von besonderer Bedeutung gewesen. Er hatte vor allem der gesicherten Personalrotation des jeweiligen deutschen ISAF-Kontingents und anderer ISAF-Teilnehmerstaaten gedient.

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